Duisburg

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Antifaschisten stellen sich rechten Verschwörungstheoretikern entgegen

Wie bereits am vorangegangenen Samstag hat sich die neue Gruppierung „Widerstand 2020 Duisburg“ am Montag, 18 Mai, erneut vor dem Stadttheater in der Duisburger Stadtmitte versammelt.

Korrespondenz

Die etwa 20 bis 30 Teilnehmer verbrachten ihre Versammlungszeit allerdings größtenteils damit, untereinander Small-Talk zu halten. Etwa 200 Meter davon entfernt führte das Bündnis „Duisburg stellt sich quer“ (DSSQ) eine Gegenkundgebung durch. Etwa 30 bis 50 Demonstranten - mittendrin Genossinnen und Genossen der MLPD - machten deutlich, dass man in Duisburg Verschwörungstheoretikern flankiert von stadtbekannten „Pegida“-Spaziergängern nicht die Straßen der Stadt überlassen will. Die beteiligten Organisationen der Gegenkundgebung gaben kurze Statements ab. So berichtete ein anwesender Arzt, wie ernst man dieses Virus wirklich nehmen muss. Was die Bundesregierung offensichtlich nicht getan hat, obwohl sie über die Auswirkungen einer Pandemie in Deutschland unterrichtet war.

 

Der Moderator unserer Montagsdemo, Siggi Renz, hat ebenfalls ein Statement abgegeben, wobei er auf die Belange der prekär Beschäftigten und der Erwerblosen einging.