Darmstadt

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Gesundheitsschutz ja, Abwälzung von Krisenlastein nein!

Nicht mit uns! So lautete die Ankündigung in der Presse für eine Kundgebung am Pfingstsamstag auf einem großen Innenstadtplatz in Darmstadt.

Korrespondenz

Da war die polarisierende Frage aufgeworfen: Rechte „Hygiene-Demo“ oder etwas Entgegengesetztes, ein fortschrittlicher Protest.

 

Das Corona-Sofortprogramm der MLPD fand 102-fach Anklang unter gut 150 Teilnehmer(inne)n und einer Reihe von Vorbei-Kommenden. Mit Blick auf „MLPD“ polarisierte sich Annahme oder Ablehnung. Die Ansprache „Corona-Schutz – ja / Abwälzung der Krisenlasten auf die kleinen Leute – nein“ half häufig zur Annahme des Programms.

 

So gut wie alle Kundgebungsbeiträge wandten sich gegen die Rechtsentwicklung, gegen übertriebene Corona-Einschränkungen, gegen die Belastung als Eltern und gegen die Profitorientierung in allen möglichen Bereichen. Die Schlussfolgerung, einen „gemeinsamen“ „sozial-ökologischen“ „Umbau“ vorzunehmen, ist aber eine Illusion. Die Krisenhaftigkeit der kapitalistischen Gesellschaft muss revolutionär überwunden werden.

 

Optisch oder akustisch beteiligt waren: Attac, DFG, Didf, FFF, Feministischer Streik, Kein Mensch ist illegal, Linke, MLPD, Rebell, Solid, Stadtschülerrat, Freunde von Grup Yorum und von Todes-Fastenden, VVN.