Faschistische Tendenz

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KSK-Mann hortete zwei Kilo Sprengstoff aus Bundeswehrbeständen im Garten

Die Razzia bei einem Mitglied des Kommandos Spezialkräfte (KSK) im sächsischen Collm offenbart brisante Vorgänge bei der Bundeswehr. Dies berichtet Der Spiegel. Ermittler des Landeskriminalamts Sachsen hatten bei KSK-Oberstabsfeldwebel Philipp Sch. zwei Kilogramm Plastiksprengstoff aus Bundeswehrbeständen sowie 2.000 Schuss Truppenmunition in einem unterirdischen Versteck im Garten gefunden. Wegen der großen Menge gehen die Fahnder davon aus, dass der Elitesoldat sein Waffenlager nicht ohne Hilfe von Kameraden bestückt haben kann, und durchsuchen seinen Computer und sein Mobiltelefon nach entsprechenden Hinweisen. Der 45-Jährige war bereits im April 2017 wegen des Verdachts auf Neofaschismus ins Visier des Militärgeheimdiensts MAD geraten. Bis zum Hinweis auf das Waffenlager im Frühjahr 2020 aber wollten die Ermittler den Fall lieber zu den Akten legen.