Pressemitteilung

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Sächsische Israelfreunde von der Kandidatenliste des Stuttgarter Friedenspreises entfernt

In einer Pressemitteilung schreibt dazu Attia Rajab für den Vorstand des Palästinakomitees Stuttgart e.V.:

Palästinakomitee Stuttgart e.V.

Wer derzeit auf die Liste der Kandidaten für den Stuttgarter Friedenspreis geht unter dem Link https://stuttgarter-friedenspreis.de/, findet unter Nummer 21 den Eintrag: 21 XXX Vorschlag wurde vom Einreicher zurückgezogen. XXX

 

Hier standen ursprünglich die Sächsischen Israelfreunde. Wir freuen uns sehr, dass die Anstifter diese Gruppe aus der Vorschlagsliste herausgenommen haben, es ist offensichtlich, dass die Prinzipien dieser Gruppe im Widerspruch zu den Kriterien des Stuttgarter Friedenspreises, nämlich dem besonderen Einsatz für "Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität", stehen.


Anders als der Vorstand der Anstifter es uns versprochen hatte, fehlt die Erklärung, warum die Gruppe entfernt wurde. Es war ausgemacht, dass hier wenigstens der Zusatz "entsprechen nicht den Kriterien des Friedenspreises" stehen sollte - als Begründung. Die Erklärung ist jedoch wichtig, denn sie geschah nicht aus formalen Gründen.

 

Wir vom Palästinakomitee Stuttgart und als Mitglieder der Anstifter fühlen uns verpflichtet, diese Begründung nachzureichen. Die Gruppe der Sächsischen Israelfreunde ist recht gefährlich, denn sie sind Partner der extrem rechten israelischen Siedlerbewegung, gehen auf knallharten propagandistischen Kriegszug gegen Palästinenser, die Nachbarstaaten in der Region und viele andere, darunter alle Menschen, die sich zu LSBTTIQ1 gehörig fühlen.

 

Die Sächsischen Israelfreunde beteiligen sich an Märschen in der Jerusalemer Altstadt, bei denen "Tod den Arabern" gerufen wird, und sie unterstützen den Bau des "dritten Tempels" auf dem Platz des Felsendoms und der Al-Aqsa-Moschee.