Bundesweit

Bundesweit

Rebellion gegen Rassismus und Antikommunismus: Spalter abgeblitzt

In dem Maße, wie die Menschen die Rebellion gegen Rassismus und Antikommunismus in den verschiedenen Ländern zu ihrer eigenen Sache machen, werden sie immer besser auch mit antikommunistischen Attacken und Spaltungsversuchen fertig.

Von RF-Redaktion

Nach den vorliegenden Berichten erhielten antikommunistische Kräfte, die Fahnenverbote gegen MLPD und REBELL durchsetzen wollten, überall die passende offensive Antwort.

 

In Rostock verkündeten die Organisatoren mal wieder, dass keine Parteifahnen erwünscht seien. Ordner, die das mit Gewalt gegenüber MLPD-Aktivisten durchsetzen wollten, wurden schon von anderen aufgeklärt: „Die machen das bei jeder Demo so.“ Die Standhaftigkeit von MLPD und REBELL gegen antikommunistische Angriffe hat sich also schon herumgesprochen.

 

Entlarvend die Aussage eines zur Rede gestellten Vermummten, nachdem seine Freundin von hinten die MLPD-Fahne vom Stock gerissen und rasch das Weite gesucht hatte: „Um linke Solidarität geht’s hier doch gar nicht!“ Mehrere gewonnene Kontakte und offene Gespräche waren das erfolgreiche Ergebnis des offensiven Auftretens gegen die antikommunistischen Spalter.

 

In Erlangen versuchten Ordner, zu Beginn die MLPD-Vertreter aus der Kundgebung zu drängen. Sie gaben aber rasch auf, als sie zum Grundgesetz und zu den Parteienrechten informiert wurden. Von den Grünen sprach eine Europaabgeordnete und es gab Redner von der Erlanger Linkspartei sowie von der Grünen-Jugend. Bürgerliche Parteipolitik war von den Organisatoren also ausdrücklich erwünscht. Das unterstreicht, gegen wen sich ihr Verbot von Parteifahnen in erster Linie richtete.

 

Aus Stuttgart wird berichtet: "Ach ja, und dann gab es noch ein paar Ordner, die wollten uns tatsächlich in dieser riesigen Menschenmenge verbieten (natürlich erfolglos!), eine MLPD-Fahne zu tragen. Das wäre 'so vom Orga-Team festgelegt'. Die große Mehrheit der Jugendlichen störte die MLPD-Fahne in keinster Weise. Im Gegenteil: Unsere Weltanschauung traf auf großes Interesse." (Mehr dazu)

 

In Leverkusen ließ der Moderator der Kundgebung, Kenneth Dietrich von "Die Partei", nicht zu, dass eine Vertreterin der MLPD ihren Redebeitrag halten konnte. Dazu gab es aber im Bündnis "Lev ist bunt" selbst Widersprüche. So forderte ein Vertreter des Bündnisses, auch andere Kundgebungsteilnehmer sprechen zu lassen. 

 

An den meisten Orten konnten sich MLPD, REBELL und Internationalistisches Bündnis ungehindert als selbstverständliche und anerkannte revolutionäre Kraft beteiligen.