Gelsenkirchen

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"Gib Rassismus und Antikommunismus keine Chance!"

„Ich habe geweint, als ich das Video gesehen habe“, berichtete uns eine Teilnehmerin der Kampf- und Solidaritätsaktion „Rebellion gegen Rassismus“ am 6. Juni. Emotionale und kämpferische Redebeiträge haben großes Aufsehen und Interesse in der Buerer Innenstadt gesorgt.

Pressemitteilung des REBELL
"Gib Rassismus und Antikommunismus keine Chance!"
Bei der Aktion in Gelsenkirchen (Foto: RF)

„Hoch die internationale Solidarität!“ haben wir mit erhobener Faust gerufen, als wir uns hinknieten, um uns mit dem rassistisch ermordeten George Floyd zu solidarisieren.

 

30 ständige und über 100 temporäre Teilnehmer hatte die Kundgebung „Rebellion gegen Rassismus“, die der REBELL Gelsenkirchen am 6. Juni auf dem Goldbergplatz organisiert hat. Es war eine Kampf- und Solidaritätsaktion mit den Massenprotesten in den USA gegen die rassistische Ermordung von George Floyd.

 

Die Kundgebung fand unter Einhaltung des Gesundheitsschutzes statt. Jeder konnte was am offenen Mikrofon sagen – und das haben die Leute auch genutzt: Alassa Mfouapon ist vor einigen Jahren aus dem Kamerun geflüchtet: „Ich kämpfe gegen Rassismus seit vielen Jahren jetzt. … Nicht nur in der USA, sondern auf der ganzen Welt gibt es Gewalt und Rassismus – gibt es solche Menschen erster und zweiter Klasse?“ ...

 

„Die Leute in den USA haben viele Gründe, auf die Straße zu gehen. … Donald Trump sagte: ,Ich mache Amerika great again‘. Und jetzt mussten sich 30 Millionen Amerikaner in den letzten Wochen arbeitslos melden. … Die Menschen haben nichts mehr zu essen, weil sie ihre Arbeit verloren haben und es kein Sozialversicherungssystem gibt“, so Lisa Gärtner von der MLPD. Weiter sagte sie: „Donald Trump ist ein sehr rassistischer Mensch. Er ist ein imperialistischer Machtpolitiker und ein Antikommunist durch und durch. … Er beschimpft jetzt alle Leute, die sich mit George Floyd solidarisieren als Linksextremisten. Meint damit die Kommunisten und die Marxisten-Leninisten. Und damit will ich heute auch sagen: 'Gib Rassismus und Antikommunismus keine Chance!'“ ...

 

Zum Abschluss haben wir uns ... hingekniet und gerufen: "Hoch die internationale Solidarität!“