Hamburg

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Trotz schwerer Blutvergiftung keine Aufnahme ins Krankenhaus

Eine Leserin berichtet über ein persönliches Erlebnis:

Korrespondenz
Trotz schwerer Blutvergiftung keine Aufnahme ins Krankenhaus
(foto: gemeinfrei)

Ich hatte heute ein Gespräch mit meiner großen Tochter aus Hamburg. Sie hat eine schwere Blutvergiftung und ihr Arzt hat versucht, sie als akuten Notfall in ein Krankenhaus einzuweisen, da meine Tochter nur noch eine Niere besitzt, die normal arbeitet.

 

Kein Krankenhaus in ganz Hamburg war laut Notfallzentrale angeblich bereit, sie aufzunehmen, weil die Betten für Corona freigehalten werden müssen. Ihr Arzt hat sich deshalb alle Dokumente ihrer Vorerkrankungen schicken lassen. Nun behandelt er meine Tochter nach Anweisungen eines Krankenhauses in Hamburg alle zwei Tage mit Infusionen selbst. Die schnellere Variante wäre eine Dialyse in einen Krankenhaus gewesen, zumal auch der Ursprung der Blutvergiftung nicht zu erkennen ist.

 

Aber auch in Dresden ist das nicht anders. Das weiß ich von meiner Tochter aus dem Pflegeheim. Ich möchte nicht wissen, wie viele Patienten inzwischen an Herzinfarkt oder anderen schweren Erkrankungen gestorben sind, weil die Krankenhäuser sie nicht aufnehmen. Obwohl die Leute in der Werbung aufgefordert werden, wieder in die Krankenhäuser zu kommen. Hier läuft gewaltig was schief.