Duisburg

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Stahlarbeiter streiken für die Übernahme eines Leiharbeiters

ThyssenKruppsteel (tks) wollte einen Leiharbeiter, dessen Jahresvertrag jetzt ausläuft, nicht weiter beschäftigen.

Korrespondenz

ThyssenKruppsteel (tks) wollte einen Leiharbeiter, dessen Jahresvertrag jetzt ausläuft, nicht weiter beschäftigen. Kollegen machten dagegen heute zur Frühschicht im Kaltwalzwerk1 in Duisburg-Hamborn eine Unterschriftensammlung, die sofort zum Selbstläufer wurde.

 

Dann legte die komplette Frühschicht die Arbeit nieder. Die Kollegen ließen sich von den herbeigerufenen Chefs nicht wieder zur Arbeit bewegen, obwohl diese die wirtschaftlichen Schwierigkeiten von tks hervorhoben und man sparen müsse und versprachen, sich für eine Weiterbeschäftigung einzusetzen.

 

Die Streikenden brachten selbstbewusst vor, dass sie nicht einverstanden sind, dass dauernd mit Unterbesetzung produziert wird und dann noch Leute nicht übernommen werden. Sie kritisierten, dass die Jugend nicht voll übernommen werden soll, wo ein hoher Altersdurchschnitt im Betrieb besteht.

 

Einer meinte: schickt mich in Rente und nehmt dafür einen Jungen. Jetzt versucht die Frühschicht die Mittagsschicht für die Weiterführung des Streiks zu gewinnen.

 

Umgehend gingen Solidaritätserklärungen ein, die wir hier veröffentlicht haben: