Duisburg

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200 Menschen sagen „Nein“ zu Erdoğans Terror gegen kurdische Gebiete im Irak

Am Lifesaver Brunnen, auf dem Platz der Duisburger Montagsdemo protestierten am 15. Juni ca. 200 Menschen aus Duisburg und Umgebung gegen die völkerrechtswidrigen Luftangriffe der Türkei auf kurdisches Gebiet im Irak in der Nacht zu Montag.

Korrespondenz

Dagegen wurde umgehend weltweit zu Protesten aufgerufen worden. Die kurdische Organisation KON-MED hatte in Duisburg die Initiative ergriffen, und organisierte den Protest gemeinsam mit türkischen und deutschen Organisationen. Viele Passanten blieben stehen und hörten den Rednern interessiert zu.

 

Die Organisatoren und viele Redner forderten die Bundesregierung dazu auf, ihr Schweigen zu dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei zu brechen und ihre Waffenlieferungen an die Türkei zu stoppen. So auch die von den Organisatoren vorgetragene Erklärung von Ulla Jelpke, Innenpolitische Sprecherin der Linkspartei, die kritisiert, die Türkei sei faktisch die „Luftwaffe des IS“.

 

Der Co-Vorsitzende der ATIF verurteilt in seiner Rede die Ermordung der Kurden im Nordirak. Er berichtet, dass die HDP aktuell gegen die Massaker der türkischen Regierung an den Kurden und demokratischen Kräften Demonstrationen in der Türkei organisiert. Die türkische Regierung sperrt die Städte, in denen demonstriert werden soll, sie verhaftet Abgeordnete der HDP - so sein Bericht, der damit endete, den kurdischen wie den türkischen Befreiungskampf zu unterstützen. Denn wer soll sonst Erdoğan stürzen?.

 

Eine Vertreterin der kurdischen Jugend klagt die Verbrechen gegen die Kurden und kurdischen Frauen an. Die Sprecherin für die MLPD solidarisiert sich in ihrem Redebeitrag mit der kurdischen Bewegung und protestiert gegen den faschistischen Angriffskrieg. Sie thematisiert die Tendenz zu einer gesamtgesellschaftlichen Krise des Kapitalismus und den nötigen Kampf um den Sozialismus, besonders im Sinn der Zukunft für die Jugend. Die Unterschriftensammlung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ stieß im Sinn des bewussten Zusammenschlusses der kämpferischen Kräfte auf breiten Zuspruch und gerne wurden die Einladungen zur festlichen Einweihung der Lenin-Statue am vergangenen Samstag in Gelsenkirchen genommen.