13. Bergarbeiterdemonstration

13. Bergarbeiterdemonstration

„So eine kämpferische und vielfältige Demonstration hat Hassel noch nie erlebt!"

"Rote Fahne News" hat gestern ausführlich über die 13. kämpferische Demonstration gegen die Politik der verbrennten Erde durch die RAG berichtet, die von Jan Specht, AUF-Stadtverordneter in Gelsenkirchen, angemeldet worden ist.

Pressemitteilung von Kumpel für AUF
„So eine kämpferische und vielfältige Demonstration hat Hassel noch nie erlebt!"
Für die Zukunt der Jugend!

Jetzt ist der Bildreport mit den schönen Fotos von gestern online und wir dokumentieren eine Pressemitteilung der "Kumpel für AUF".

 

Ingrid Lettmann, Vertreterin der Hassler Mieterinitiative (HaMi), und Christian Link, öffentlicher Sprecher von Kumpel für AUF (KfA), begrüßten am Marktplatz Delegationen unter anderem aus den Betrieben TKSE, Ford, Evonik, RAG, Opel, Catarpillar; Bergarbeiterfrauen im Frauenverband Courage, MLPD, den Jugendverband REBELL und seine Kinderorganisation die ROTFÜCHSE, Umweltgewerkschaft, Vertreter der IG Metall, von IGBCE und ver.di, der Bürgerinitiativen „Dicke Luft“ und „Gegen Volksvergiftung“, den Kommunalpoliker Jan Specht von AUF Gelsenkirchen, die Band „Gehörwäsche“, den Ruhrchor. Eine ganze Gruppe Flüchtlinge von Solidarität International (SI) schlossen sich der Demonstration an sowie viele weitere Personen.

 

„So eine kämpferische und vielfältige Demonstration hat Hassel noch nie erlebt! Danke, dass ihr alle da wart“ - ergriff ein Kollege aus Hassel begeistert das Mikrofon. Es war die 13. Demonstration gegen die Politik der verbrannten Erde, die die RAG (Ruhrkohle AG) den Menschen hinterlässt. Am offenen Mirkrofon angeklagt wurden nicht nur der Verkauf preiswerten Wohnraums an Immobilienhaie, sondern auch die Vergiftung etlicher Bergleute mit PCB, die Vielfachvergiftung durch Verbrennung der Ölpelletts, die Vernichtung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und vieles mehr.

 

Deutlich wurde die gewachsene Solidarität, nicht jeder kämpft für sich, sondern „Einer für alle - alle für einen“. So legten TKSE-Kollegen die Arbeit nieder, um von der Geschäftsführung zu erzwingen, den Zwei-Jahres-Zeitvertrag ihres Kollegen Markus in einen festen Arbeitsvertrag zu ändern, statt ihn in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. Dieser Kampf ist ein Vorbote für die angekündigten Entlassungen in der Stahlindustrie.

 

Die Gruppe Flüchtlinge betonte: Es darf keine Menschen erster, zweiter oder dritter Klasse geben. REBELL und Rotfüchse bestätigten: Es geht um unser ganzes Leben, um eine lebenswerte Zukunft! Für den Kampf darum hat die corona-gerecht durchgeführte Demonstration auf jeden Fall beigetragen!

 

Glück auf!
Christian Link, öffentlicher Sprecher von Kumpel für AUF