Erfurt

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Breites Bündnis gegen türkische Aggression

Am Freitag, den 19. Juni, protestierten etwa 60 Personen gegen die Luftangriffe der türkischen Armee auf kurdische Gebiete.

Korrespondenz

Die MLPD hatte die Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz angemeldet und breit mobilisiert. Neben der MLPD waren auch der Jugendverband REBELL, das Internationalistische Bündnis und verschiedene kurdische Organisationen anwesend. Von den 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren mehr als die Hälfte Kurden.

 

Auf dem Kundgebungsplatz wurde zunächst eine Schweigeminute für alle Opfer von rassistischer Gewalt und Faschismus abgehalten. Danach gab es kämpferische Redebeiträge am offenen Mikrofon, die auf den Zusammenhang zwischen der Krise des faschistischen Erdogan-Regimes und dessen neuen Angriffen hinwiesen. Auch die Zusammenarbeit der Bundesregierung mit der türkischen Regierung wurde scharf angeprangert. Ein Aufruf des kurdischen Frauenbüros für Frieden e.V. - Ceni wurde verlesen.

 

Nach der Kundgebung formierten wir uns zu einer Demonstration vom Willy-Brandt-Platz zum Erfurter Anger. Immer wieder wurden die Parolen „Hoch die internationale Solidarität!“ „Jin Jiyan Azadi!“ und „Biji Berxwedane Kurdistan!“ angestimmt. Auf dem Anger fand dann die Abschlusskundgebung statt. Während der gesamten Protestaktion wurden viele Gespräche mit Teilnehmerinnen, Teilnehmern und Passanten geführt. Neue Kontakte wurden geknüpft, Spenden und Unterschriften für den Aufruf „Gib Antikommunismus keine Chance!“ wurden ebenfalls gesammelt.