Darmstadt

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Darmstädter prangern Bombardement der Kurden an

Am Mittwoch Abend fand in Darmstadt eine Kundgebung mit ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.

Korrespondenz

Diese machten auf dem zentralen Platz, auf dem „Lui“, zahlreiche auf Busse und Straßenbahnen Wartende auf ihr Anliegen aufmerksam. Auf Schildern stand unter anderem: "Während die Welt mit dem Coronavirus kämpft, bombardiert Erdoğan die Kurden in Kurdistan“. Es waren etliche Fahnen mit den kurdischen Farben zu sehen, je eine Fahne auch der Linkspartei, der MLPD und von deren Jugendverband REBELL.

 

Gefordert wurde unter anderem der Stopp der Waffenlieferungen an die Türkei. Der Redner der MLPD rief aus: „Lasst uns keine Illusionen zu Appellen an die Regierung haben, sondern lasst uns wieder wie in den letzten Jahren hier in Darmstadt eine praktische Solidarität verwirklichen, die sich auf die Masse der Bevölkerung stützt.“ Es folgten praktische Vorschläge, Geld- und Sachspenden, Kleidung und Spielsachen zu sammeln, sowie Veranstaltungen und Konzerte zu machen. Und er rief aus „Organisiert Euch, um das volle Potenzial zu entfalten!“. Das stellte er in Zusammenhang mit der Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!"

 

Über längere Zeit zeigte ein hagerer Mann seine Solidarität mit dem Siegeszeichen. Er hatte eine dunklere Hautfarbe. Nach einer Weile wurde er von der Polizei kontrolliert. Es war nicht herauszubekommen, warum gerade er kontrolliert wurde. Wegen seiner Solidaritätsbekundung? Wegen seines Aussehens?