Gelsenkirchener Lenin-Statue

Gelsenkirchener Lenin-Statue

Grußwort der Marxistisch-Leninistischen Gruppe der Schweiz (MLGS)

Das folgende Grußwort haben die Genossinnen und Genossen der Marxistisch-Leninistischen Gruppe der Schweiz bei der Enthüllung der Gelsenkirchener Lenin-Statue am 20. Juni gehalten.

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde, als wir von der Marxistisch-Leninistischen Gruppe Schweiz das erste Mal davon hörten, dass ihr eine Lenin-Statue aufstellen wollt, waren wir hell begeistert und dachten: Das passt zur MLPD, innovativ, zur richtigen Zeit die richtige Taktik. Und klar, dass konnten wir uns keinesfalls entgehen lassen: Den Moment der Enthüllung zu verpassen.

 

Täglich stehen jede Menge Menschen aus aller Welt vor dem Haus in Zürich, in dem Lenin eine Zeit gelebt hat. Leider steht dort keine Lenin-Statue, nur ein hart erkämpftes Schild hängt an der Hauswand.

 

Und zeitgleich wird in den Protesten in der ganzen Schweiz gegen Rassismus gefordert, dass die Denkmäler jener Sklaventreiber, wie das von Alfred Escher vor dem Hauptbahnhof in Zürich, die ihr Geld mit Sklaven auf Kaffeeplantagen in Kuba verdienten, ebenfalls vom Sockel geholt werden müssen. Die Zeit der alten Ausbeuter ist am beginnenden Ende angelangt. Zeit für neue Vorbilder, die dem alten System ein Ende bereiten.

 

Unsere Aufgabe darin sehen wir, das Andenken an Lenin, den ersten sozialistischen Staat der Welt zu neuem Leben zu erwecken: Den Sozialismus/Kommunismus als Lösung und lebendige Perspektive zu verankern.