Enthüllung der Gelsenkirchener Lenin-Statue

Enthüllung der Gelsenkirchener Lenin-Statue

Grußworte aus Deutschland

„Rote Fahne News“ dokumentiert an dieser Stelle mit Freude Grußworte, die die MLPD zur feierlichen Enthüllung der Gelsenkirchener Lenin-Statue erhalten hat. Wegen der Fülle an Grüßen und der beschränkten Zeit konnten nur Auszüge vorgetragen werden. Weitere Grußworte wurden frei gehalten, diese sind – wie alle Grußworte – im Videobericht von der Enthüllungsfeierlichkeit zu sehen und zu hören. Die internationalen Grußworte folgen. Es wird auch noch eine gedruckte Dokumentation der Feierlichkeit erscheinen.

Von Rote Fahne Redaktion
Grußworte aus Deutschland
(rf-foto)

Jan Specht, Stadtverordneter für AUF-Gelsenkirchen (Alternativ – Unabhängig - Fortschrittlich)

Liebe Anwesende,

ein herzliches Willkommen in Gelsenkirchen an Herrn Uljanow, dem von Seiten der Stadtverwaltung so ein unfreundlicher Empfang bereitet wurde. Ich habe mich in der Bezirksvertretung-West gegen den undemokratischen, selbstherrlichen Missbrauch des Denkmalschutzes ausgesprochen. AUF Gelsenkirchen und Lenin verbindet vielleicht ein Verständnis kommunaler Selbstverwaltung, in der die Menschen selbst beraten, entscheiden und kontrollieren.

 

Gegenüber liegt der Platz, der nach dem Arbeiterschriftsteller Josef Büscher benannt wurde. Josef Büscher hat sich als Mitbegründer des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt dafür eingesetzt, dass Arbeiterinnen und Arbeiter selbst Schriftsteller werden. Wir stehen hier exakt zwischen zwei Bibliotheken: Der Stadtteilbibliothek Horst und der Bibliothek des Willi-Dickhut-Museums. Wer sich also selbst ein Bild machen will: In beiden Bibliotheken sind Schriften von Lenin auszuleihen.

In diesem Sinne, Glück AUF

 

Grußwort von Vertretern der Betriebsratsliste OFFENSIV, Opel Bochum

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sind Oliver und Karl-Heinz von OFFENSIV, der Initiative für eine kämpferische gewerkschaftliche Betriebsratsarbeit bei Opel in Bochum.

 

Die Ankündigung des Lenin-Denkmals hat ja für große Empörung und Widerstand in allen bürgerlichen Parteien bis hin zur Linkspartei gesorgt. Klar: Sie bauen ja weiterhin voll auf den Kapitalismus!

 

Uns Arbeiter hat dieses symbolträchtige Denkmal nicht aus der Ruhe gebracht. Warum auch? Was haben wir schon zu verlieren, angesichts der permanenten Krisen? Es glaubt ja niemand mehr von uns an das Märchen von der „freien und sozialen Marktwirtschaft“, und wir alle begreifen uns als Arbeiterklasse. Lenin ist unser Symbol für eine sozialistische Alternative! Irgendwann wird genau diese Alternative die Lösung der globalen Probleme sein, nicht nur für uns Arbeiter. Noch hat der Antikommunismus eine viel zu breite gesellschaftliche Akzeptanz. Man muss noch nicht einmal Kommunist sein, um den Bannstrahl des Antikommunismus abzubekommen. Es genügt heute schon, zur kämpferischen „Offensive“ zu gehören!

 

Und weil Lenin unser Symbol ist für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, versuchen die Herrschenden, dieses Symbol zu zerstören. Sie behaupten, Lenin und die Oktoberrevolution wären verantwortlich für Millionen von Toten, für Gewalt und Unterdrückung. Dabei waren es die Imperialisten aus 14 Ländern, die brutal über die junge Sowjetrepublik herfielen. Im Bündnis mit den alten Ausbeutern wollten sie mit aller Gewalt den Kampf für eine befreite Gesellschaft unterdrücken. Es waren dieser Überfall und der Terror der Weißen, die Millionen von Arbeitern und Bauern das Leben kosteten. Nicht diese Millionen Arbeiter und Bauern werden heute von den Kapitalisten betrauert, sondern die Zarenfamilie, die das Symbol war für die Verbrechen des alten Regimes war. Diese verlogenen Methoden kennen wir doch: Nicht ihrer eigenen Profitgier geben die Kapitalisten die Schuld für Arbeitsplatzvernichtung und Werkschließung – sondern immer den Arbeitern, wenn sie für ihre Rechte kämpfen!

 

„Lenin kommt nach Gelsenkirchen!“ – diese Einladungen für heute wurden letzte Woche vor unserem Werkstor verteilt. Dabei ist er dort schon seit 38 Jahren, aber ab heute für alle noch viel sichtbarer! Somit gratulieren wir ganz herzlich den drei Geburtstagskindern Lenin, der MLPD und Monika (Gärtner-Engel, Anm. d. Red.), unserer langjährigen Freundin und Beraterin! Lenin, herzlich willkommen bei uns im Ruhrgebiet!


Seyran Cenan und Najia Afshari für den Bundesvorstand des Frauenverbands Courage e.V.

Liebe Freundinnen, liebe Freunde von der MLPD, liebe Anwesende,

Wir möchten euch herzlich zur hart erkämpften Aufstellung der Lenin-Statue vor der Horster Mitte und zum 38. Geburtstag der MLPD gratulieren. Herzlich willkommen in Gelsenkirchen, Lenin!

 

In unserem überparteilichen Frauenverband sind Frauen in der Bandbreite von Religion bis Revolution organisiert. Nicht jede von uns ist für den Sozialismus. Nicht jede Courage-Frau kennt Lenin - manche hat vielleicht auch Vorbehalte gegenüber Lenin. Als kämpferischer Frauenverband haben wir guten Grund und nehmen uns die Freiheit, uns mit der Person Lenins und seinen Positionen zur Rolle der Frau in der Gesellschaft auseinanderzusetzen.

 

Unser Frauenverband will mehr als eine formale Gleichstellung. Unsere Perspektive ist die gesellschaftliche Befreiung der Frau. Kritisch und schöpferisch schauen wir uns auch die Erfahrungen in der sozialistischen Sowjetunion an.

 

Eine unserer Vorkämpferinnen, Clara Zetkin, hat viel mit Lenin gesprochen. In ihrer Schrift „Erinnerungen an Lenin“ berichtet sie darüber. Lenins Kenntnisse, sein tiefes Verständnis der Lage der Frauen sind beeindruckend. Er setzte auf die Fähigkeiten der Frauen, alles zu lernen, um „das Werk ihrer Befreiung selbst zu vollbringen“. Und er betont: „Ohne die Frauen gibt es keine wirkliche Massenbewegung“ für die Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung.

 

Clara und Lenin diskutierten kritisch über die Arbeit unter den Frauen in Deutschland. Über die besondere Verbindung zwischen Jugend- und Frauenbewegung. Und sogar über die Idee eines internationalen überparteilichen Frauenkongresses. Lenin war der Meinung, Frauen aller Schichten und unterschiedlichster Organisationen sollten sich dort treffen. So wie wir das heute mit dem Frauenpolitischen Ratschlag und der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen umsetzen.

 

In der jungen Sowjetunion wurden von Beginn an weitgehende Rechte für die Frauen in der Gesetzgebung verankert und schrittweise in die Tat umgesetzt. Lenin war das sehr wichtig. Die Befreiung der Frau war für ihn kein Nebenprodukt im Aufbau der sozialistischen Gesellschaft, sondern eine eigene Kampfaufgabe - unter den Frauen, den Arbeitern, der Jugend oder den Bauern.

 

Neue Formen des Zusammenlebens, der Kinderbetreuung, der gesellschaftlichen Organisierung der Hausarbeit wurden entwickelt und ausprobiert. Ziel war – „die Haussklaverei der Frauen mildern und eines Tages aufheben“.

 

Lenin sparte nicht mit an Kritik an den Männern – auch innerhalb der Partei - die es unter ihrer Würde fanden, „Weiberarbeit“ zu übernehmen. „Jede Köchin muss verstehen, den Staat zu regieren.” – war sein Leitspruch. Frauen sollten alles lernen, auch Staatsgeschäfte in die Hand zu nehmen. Wie wertvoll wären dafür auch in der Sowjetunion selbständige, überparteiliche Organisationen für die Masse der Frauen gewesen. Wie es der Frauenverband Courage ist.

 

Mutig da zu kämpfen, wo das Leben ist, sich mit den dafür nötigen Alltags- und Kampffragen der Frauen und Familien zu befassen, die Zukunftsperspektive einer befreiten Gesellschaft im Blick – all das können wir von Lenin lernen. In diesem Sinne heißen wir ihn mit euch gemeinsam hier herzlich willkommen.


Grußwort eines Vertreters der Auslandsorganisation der TKIP (Kommunistische Arbeiterpartei der Türkei)

Der größte Revolutionär aller Zeiten!

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen, wir beglückwünschen Eure Partei MLPD für eine derart bedeutungsvolle Veranstaltung und übermitteln Euch unsere innigsten revolutionären Grüße.

 

Als Engels Marx beschrieb, sagte er “Vor allem war er ein Revolutionär”. Diese Beschreibung erfährt ihre tiefe und volle Bedeutung in der Person von Lenin und seinem historischen Wirken. Dahinter verbirgt sich die Epoche, in der Lenin lebte und die Tatsache, dass es die Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolutionen war. Lenin war ein Revolutionär ohne seinesgleichen, der das Bedürfnis der Epoche nach einer proletarischen revolutionären Führung in der Theorie wie in der Praxis vollends befriedete.

 

Lenin blieb nicht nur dabei, ein entschlossener, konsequenter und äußerst kreativer Verfolger der revolutionären Weltanschauung von Marx und Engels zu sein, sondern praktizierte sie mit großem Erfolg. Schließlich ebnete er der revolutionären Epoche den Weg, indem er sie mit der siegreichen Revolution krönte. Hinter diesem großen historischen Erfolg verbirgt sich die Realität, dass er pedantisch am revolutionären Klassenkern und an der Methode des Marxismus festhielt, und diese den neuen Bedingungen der Epoche entsprechend mit Erfolg praktizierte und somit kreativ entwickelte.

 

Um Lenin zu verstehen - und ihn somit in der Geschichte richtig einzuordnen - bedarf es eines Blickes auf die Oktoberrevolution. Das 20. Jahrhundert wurde mit der Oktoberrevolution zu einem Jahrhundert der Revolutionen. Jahrzehnte lang folgten nacheinander Volksrevolutionen und nationale Befreiungsrevolutionen. Die Oktoberrevolution war jedoch nicht einfach ein führendes Glied in der Kette dieser Revolutionen. Sie unterschied sich von der Bedeutung, dem Ausmaß, der Folge und den Ergebnissen her von Grund auf von den anderen Revolutionen. Sie ebnete nicht nur den Weg für all diese Revolutionen, sondern war richtungsweisend in der Theorie und Praxis. Mit ihrer Stellung und ihrem Charakter konnte sie bis dato nicht übertroffen werden und bleibt ein universal-historisches Ereignis. Lenin war Baumeister solch einer Revolution. In der Theorie wie in der Praxis.

 

Nach Marx und Engels war Lenin auf theoretischer Grundlage der größte Revolutionär, den die revolutionäre Arbeiterbewegung hervorgebracht hat. Dass wir unsere Zeit und die elementaren Fragen der proletarischen Revolution in dieser Zeit verstehen, schulden wir ihm. Aber andererseits ist Lenin auch der größte Revolutionär, den die weltweite revolutionäre Arbeiterbewegung hervorbrachte. Und in dieser Hinsicht ist er ohne seinesgleichen.

 

Unter seiner Führung erfolgte in der Geschichte der größte und bedeutendste Schlag gegen das auf Ausbeutung und Privateigentum gerichtete System. Er war wegweisend für die ersten historischen Schritte zur Errichtung eines neuen Gesellschaftssystems ohne Klassen und Ausbeutung. Sogar das würde genügen, um aufzeigen, warum Lenin der größte Revolutionär aller Zeiten ist und auch bleiben wird.

 

Wir können die bereits erwähnte berühmte Rede von Engels über Marx für Lenin nur wiederholen: Sein Name wird durch die Jahrhunderte fortleben und so auch sein Werk! Es lebe Lenin! Es lebe der Marxismus-Leninismus!


Grußwort von Prof. Dr. Roland Günter, Kunst- und Kulturhistoriker, Hochschullehrer und Schriftsteller aus Oberhausen

Zwei Sätze.

Erstens:

Wer in der Region möchte die Zustände im Kaiserreich mit der unglaublich völligen Rechtlosigkeit von Männern und noch mehr von Frauen vor 1918 zurück haben? Dass sich vieles verändert hat - menschlich-sozial-gesellschaftlich – dafür danke ich – persönlich und öffentlich – vielen Menschen, die sich dafür einsetzten. Sie dafür beschimpfen? Nein! - nein! - nein! Danke! - vor allem: Lenin. Lest mal nach: Detailliert! Und verwechselt ihn nicht. Lenin ist Lenin.


Zweitens:

Denkmäler sind Inhalte – von Plätzen. Seit jeher. Europäische Stadt-Kultur. Wir brauchen mehr davon. Ich wünsche mir für die Region mehr Leben auf öffentlichen Plätzen – hier gibt es bislang nichts an Erinnerungen. Ich wünsche mit viel: Denk mal! Denk mal! Denk mal!

 

Anregung: Wie schön wäre es - ähnlich wie für meine Freunde Schiller und Goethe vor dem Theater in Weimar – im Ruhrgebiet einen Platz zu haben für das Freundes-Paar Karl Marx und Friedrich Engels. Als Beitrag zur Stadt-Kultur in Ruhr.


Dies wünscht: Prof. Dr. Roland Günter aus Eisenheim. Autor von 60 Büchern (u.a. Bestseller „Im Tal der Könige“ - für die IBA). In Italien preisgekrönt (Premio Rotondi) für die Rettung von 1000 Arbeiter-Siedlungen in Ruhr. Er schreibt zur Zeit an einem Buch über das „Bauhaus als Kultur“ - fertig Kapitel sind schon im Internet unter: www.roland-guenter-werke.de/www.werkbund-initiativ


Inge Litschke, Bergarbeitertochter aus Dinslaken-Lohberg

(vorgetragen von Peter Psuik, ehem. Bergarbeiter auf der Zeche Lohberg)


Ich heiße Inge Litschke und wurde 1930 in Dinslaken-Lohberg geboren. Mein Vater, Paul Kresse, war Bergmann auf der Zeche Lohberg und Kommunist. Viele Bergleute, auch bei uns in Lohberg, sahen in der russischen Revolution ein Vorbild und die Hoffnung für ihre Zukunft. Es gab aber auch viele Kumpel, die unter dem Druck von Entlassungsandrohungen dem Kommunismus den Rücken gekehrt haben. Kommunisten bekamen keine Arbeit und wurden als erste entlassen, man kann sich das heute gar nicht vorstellen, welche Notlage das für die Familien bedeutete. Auch Enttäuschung spielte bei manchen eine Rolle, dass sich die kommunistischen Ziele nicht so einfach verwirklichen ließen, wie sich das mancher gedacht hatte.

 

Aber die Familien der Bergarbeiter waren in der Mehrheit nie wirkliche Nazianhänger und übernahmen nicht ihre fanatisch rassistische Ideologie. Als Kind haben wir natürlich nichts mitbekommen, ob und wie die Kommunisten ihre Arbeit im Untergrund organisiert haben. Was man aber spürte: Unter den Bergarbeitern herrschte ein Geist der Solidarität. Man half sich gegenseitig, wo man konnte. Ich erinnere mich, dass mein Vater öfter ein Stück Brot mehr zur Arbeit mitgenommen hatte. Das steckte er heimlich seinem russischen Kollegen, einer von den Kriegsgefangenen, zu. Ich weiß von Erzählungen, dass Kumpel für die russischen Kriegsgefangenen auf deren Weg Brotstücke hinterlegten. Es soll vorgekommen sein, dass Wachleute, ich glaube von der SS, brutal mit Stiefeln auf die Hände der Hungernden rumgetrampelt haben, wenn sie nach den Brotstücken griffen.

 

Ja, es war eine harte Zeit. Ich wünsche, dass die Jugend so etwas grausames nicht erlebt. Ich wünsche aber auch, dass dieser damalige Geist der Solidarität unter den Arbeitern wieder stärker in das Bewusstsein der Menschen kommt.


Süleymann Gürcan von ATIF, Föderation der Arbeiter aus der Türkei in Deutschland

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen, Ich begrüße Euch im Namen der ATIF.

 

Heute geschieht hier etwas geschichtsträchtiges. 30 Jahre nach Zerschlagung der Lenin-Statuen nach dem Ende der sozialimperialistischen Sowjetunion, wird wieder eine neue aufgestellt. Es ein starkes Zeichen, in einer Zeit, in der der Antikommunismus von den kapitalistischen Staaten stark geschürt wird. Ein Zeichen gegen die Rechtsentwicklung der Regierungen, ein Zeichen an die Menschen, die eine alternative Gesellschaftsform zum Kapitalismus suchen. Ein Zeichen gegen jene, die die Geschichte diffamieren. Es ist auch ein Zeichen für uns, unseren Kampf gegen das kapitalistische System fortzuführen. Hoch die internationale Solidarität

 

Gönül für ADHF, Föderation für demokratische Rechte in Deutschland

Im Namen der ADHF begrüßen wir alle Freundinnen und Freunde, die heute zur Aufstellung des Denkmals von Wladimir Iljitsch Lenin nach Gelsenkirchen gekommen sind. Wir danken unseren Freunden von der MLPD, die sich trotz Verbotsversuchen des deutschen Staates dafür eingesetzt haben, dass das Denkmal von Lenin aufgestellt wird.

 

In Tagen in denen die Angriffe gegen Marxismus, Leninismus und Maoismus steigen, sich der Klassenkampf und der Wunsch nach dem Sozialismus abschwächt, ist es umso wichtiger dass die Lenin-Statue als Moralquelle aufgestellt wird.

 

Jeder der weltweit gegen Ausbeutung steht und für Freiheiten kämpfen will, kann die Freiheit nur erringen, wenn er sich nach Lenin richtet, seine Ansichten vertritt und diese in die Praxis umsetzt. Von Europa bis Afrika, von Amerika bis Asien werden alle proletarischen Völker dieser Welt durch Lenins Ansichten und den Weg den er geebnet hat, den Sieg erringen und gegen die Barbarei den Sozialismus aufbauen. Lenins Ideen sind für die Arbeiterklasse gegen die Bourgeoisie eine Waffe.

 

Die Lenin-Statue die heute vor der MLPD-Zentrale aufgestellt wird, ist das Symbol für den Kampf und den Sieg aller Völker dieser Welt. Wir hoffen, die deutsche Arbeiterklasse wird aus ihrer Erfahrung eine Lektion ziehen, und ihren Kampf bis zum Sieg erweitern.

 

Wir möchten nochmals allen danken, die an diesem Tag mitgewirkt haben. Diese Errungenschaft ist unser aller Errungenschaft, sowie die Errungenschaft aller Völker dieser Welt. Es lebe der Marxismus-Leninismus-Maoismus. Hoch lebe Genosse Lenin.

 

Dr. Khaled Hamad, Vorsitzender Palästinensische Gemeinde Deutschland (PGD) e.V.

Im Namen der palästinensischen Gemeinde Deutschland möchte ich euch, Genossinnen und Genossen der MLPD, herzlich für die Errichtung dieses Denkmals vom Genossen Lenin danken.

 

Die Persönlichkeit Lenins bedeutet für uns Internationalismus und Solidarität. Gemeinsam gegen Imperialismus, Unterdrückung, Rassismus, Freiheit und für das Selbstbestimmungsrecht der Völker, zu kämpfen. Wir in Palästina müssen auch gegen US-Imperialismus, zionistische Besatzung und arabische Reaktion kämpfen.

 

In diesem Kampf brauchen wir eure Solidarität und die Solidarität aller sozialistischen und progressiven Kräfte, damit auch unser Volk die Selbstbestimmung in Freiheit genießen kann.

 

Wir sind sicher, dass unser gemeinsamer Kampf, für eine bessere Welt, Erfolg haben wird. Nochmals vielen Dank für diese internationale Veranstaltung, die uns alle zusammengebracht hat. Hoch die internationale Solidarität!


Hermann Kopp, Leiter der Marx-Engels-Stiftung e.V. in Wuppertal

Liebe Gabi Fechtner,

eure pfiffige Idee, auf eigenem "privatem" Grund, aber öffentlich sichtbar. eine Lenin-Statue aufzustellen, habe ich bewundert. Und sehr gefreut habe ich mich - bei allen Vorbehalten gegenüber der MLPD - darüber, dass ihr damit vor Gericht durchgekommen seid.

 

Dass die Marx-Engels-Stiftung ein positives Verhältnis zu Lenin hat, könnt ihr schon daraus entnehmen, dass wir unsere diesjährige Mitgliederversammlung am 1. Februar mit einer Konferenz verbunden haben, die dem 150. Geburtstag Lenins gewidmet war - mit Vorträgen des bedeutenden marxistischen Berliner Rechtshistorikers und -philosophen Hermann Klenner über "Staat und Revolution" und unseres italienischen Genossen Vladimiro Giacché über zentrale Elemente in Lenins ökonomischem Denken nach der Oktoberrevolution.

 

An eurer Denkmalsenthüllung kann ich nicht teilnehmen: Wir haben am 14. März eine ganztägige Konferenz zu "Engels, Natur und Ökologie" in Wuppertal, die ich zu moderieren habe. Und zu einem richtigen schriftlichen Grußwort fehlt mir die Zeit, weil ich schon fürs nächste Wochenende einen Vortrag für eine weitere Tagung der Marx-Engels-Stiftung vorbereiten muss, der sich, aus Anlass des bevorstehenden 75. Jahrestags der Befreiung, mit den Nachkriegsplanungen des Nazifaschismus und der Westalliierten beschäftigt.

 

Rote Grüße,

Hermann Kopp


Gisela Kluge, Mitglied des Ortsvorstands DIE LINKE im Stadtteil Sonnenberg/Chemnitz und Erstunterzeichnerin des Aufrufs „Gib Antikommunismus keine Chance!“:

Liebe Genossinnen und Genossen, ganz herzlichen Dank für Eure freundliche Einladung zur Einweihung des Lenin-Denkmals, über die ich mich sehr gefreut habe. Leider kann ich aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen. Gerne gebe ich auch eine Erklärung zu diesem schönen Ereignis ab.

 

Als mich die Nachricht von der Aufstellung des Lenin-Denkmals erreichte, war ich sprachlos und wollte es zuerst gar nicht glauben. Um so schöner, dass es nunmehr doch wahr wird. Gerade als Bürgerin der Stadt, in dem Marx einst ein Zuhause fand und noch heute eindrucksvoll das Stadtbild prägt, freut es mich von Herzen, dass nunmehr auch "im Westen" dem großen Revolutionär Lenin öffentlich gedacht wird. Dies ist sehr notwendig und ganz mutig. Gerade heute im Angesicht der überdeutlichen Krise des Kapitals und deren verheerenden Auswirkungen auf uns alle.

 

Erheben wir machtvoll unsere Stimme und dringen furchtlos und energisch auf die gesellschaftspolitischen Lösungen, die zur Überwindung der kapitalistischen Klassengesellschaft führen. Ehren wir Lenin, indem wir seine Werke studieren und die praktischen Erfahrungen aus der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution für uns heute analysieren und für die alltägliche politische Arbeit nutzen.


Es ist mir ein großes Bedürfnis an die Teppichweber von Kujan-Bulak zu erinnern. „Sie ehren Lenin“ ist der Titel eines Erzählgedichtes in den Kalendergeschichten von Bertolt Brecht. In dieser Kalendergeschichte geht es um ein armes Volk in einer kleinen Ortschaft in der Sowjetrepublik Usbekistan namens Kujan-Bulak, das Wladimir Iljitsch Lenin vorbildlich nach sozialistischen Werten ehrt. Lenin wird vielerorts geehrt, weil er den Krieg zwischen Deutschland und Russland beendet hat. Erinnern wir uns insbesondere heute an diese bedeutende Leistung des großen Revolutionärs und Staatsmanns.

 

Das Dekret über den Frieden war nach dem Dekret über den Grund und Boden das zweite wichtige Gesetz der Bolschewiki, das kurz nach der Oktoberrevolution verabschiedet wurde. Die Forderung Lenins nach einem "Frieden ohne Annexionen und Kontributionen" aufnehmend, bekundete es den Willen der Sowjetmacht, den Krieg durch einen einseitigen Friedensschluss mit dem Deutschen Reich zu beenden.

 

Um so schmerzlicher, das sich die Bundesregierung an die Seite der USA u.a. stellt, und dass diese wider den Tatsachen mit einem groß angelegtem Manöver an den Grenzen zu Russland stehen, und von den inhumanen Saktionierungen nicht abrücken will. Deshalb stelle ich im Angesicht Lenins die Forderung nach einer sofortigen Beendigung der russlandfeindlichen deutschen Außenpolitik.

 

Lasst uns das Band der Deutsch-Russischen Freundschaft wieder fester knüpfen und reichen wir den Völkern der ehemaligen Sowjetunion, gerade im 75. Jahr der Befreiung vom Faschismus, in tiefer Verbundenheit die Hände.

 

Mit revolutionären Grüßen

Gisela Kluge


Halinka Augustin, Suse Bader und Zaman Masudi, Europakoordinatorinnen und Stellvertreterinnen der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen


Wir grüßen Gabi Fechtner und die MLPD und wir beglückwünschen sie zu dieser weitsichtigen Entscheidung – die Aufstellung einer Lenin-Statue. Der ersten in Westdeutschland!

 

Als die feierliche Enthüllung aus Gründen des Schutzes der Menschen vor Corona abgesagt wurde, fanden wir das sehr schade. Und heute sagen wir: Was lange währt – wird umso passender!

 

In rasantem Tempo werden nicht nur rassistische, faschistische Denkmäler vom Sockel gestürzt. Auch in den Köpfen vieler Menschen, vieler Jugendlichen beginnen alte Denkmuster und Vorstellungen ins Wanken zu geraten, zu bröckeln. Immer mehr Menschen stellen dieses Profitsystem infrage und suchen eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, Unterdrückung, Rassismus und Faschismus. Für diese Suche nach Freiheit brauchen sie Vorbilder. Lenin – das ist die erste siegreiche sozialistische Oktoberrevolution, der Aufbau des Sozialismus in der damaligen Sowjetunion.

 

Lenin, der geniale Dialektiker und Theoretiker. Seine Weiterentwicklung des Marxismus ist bis heute Wegweiser für die internationale revolutionäre und Arbeiterbewegung.

 

Er ist aber auch Wegweiser für die Frauenbewegung. In vielen Schriften befasst er sich mit der Frage der Befreiung der Frau. Dialektisch analysiert er die Einbeziehung der Frauen in die Produktion als, „eine ihrem Wesen nach fortschrittliche Erscheinung“. Weil „die maschinelle Großindustrie die patriarchalische Abgeschlossenheit ..... aufhebt,..... treibt sie ihre Entwicklung vorwärts, erhöht sie ihre Selbständigkeit.“ Er erkennt, dass die besondere Unterdrückung der Frau nicht bei den Arbeiterinnen Halt macht: „Unsere Forderungen sind nur praktische Schlussfolgerungen, die wir aus den brennenden Nöten, den schändlichen Demütigungen der Frauen als Schwache und Rechtlose in der bürgerlichen Ordnung ziehen.

 

Wir beweisen dadurch, dass wir diese Nöte kennen und die Demütigungen der Frau, das Vorrecht des Mannes fühlen. Dass wir alles hassen und beseitigen wollen, was die Arbeiterin, die Arbeiterfrau, die Bäuerin, die Frau des kleinen Mannes, ja in mancher Beziehung sogar auch die Frau der besitzenden Klasse drückt und quält.“

 

Lenin erkannte, dass es notwendig ist, eigene Organe zur Arbeit unter der Masse der Frauen zu schaffen: „Das ist nicht Feminismus, das ist praktische, revolutionäre Zweckmäßigkeit … ohne Millionen von Frauen mit uns können wir nicht die proletarische Diktatur ausüben... Wir müssen den Weg zu ihnen suchen, müsse studieren, probieren, um ihn zu finden.“

 

Der Aufbau der Koordinierung und Kooperation der Weltfrauenbewegung im überparteilichen Zusammenschluss von „Religion bis Revolution“ ist die schöpferische Anwendung und Schlussfolgerung von Lenins Ideen die wir der MLPD verdanken; sie hat Lenins Ideen auf die heutige Situation im Klassenkampf verallgemeinert. Der Kampf um die Befreiung der Frau und der Kampf gegen die Ausbeutung der Lohnarbeit erfordert die enge Verbindung von Arbeiter- und Frauenbewegung. „Wir wissen aus der Erfahrung sämtlicher Befreiungsbewegungen, dass der Erfolg einer Revolution davon abhängt, inwieweit die Frauen an ihr teilnehmen.“

 

Wir wünschen Euch und uns viel Erfolg auf unserem gemeinsamen Weg, mit solidarischen Grüßen, Halinka Augustin, Zaman Masudi und Suse Bader


Raimon Brete, Kommunistische Plattform Sachsen in DIE LINKE

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde, liebe Gabi Fechtner,

nochmals möchte ich mich für die freundliche und ehrende Einladung ganz herzlich bedanken. Eure wunderbare öffentliche Aktion zur Ehrung von Wladimir Iljitsch Lenin kann und muss man von ganzem Herzen begrüßen. Leider ist es mir aus gesundheitlichen Gründen weiterhin nicht möglich direkt an der würdigen Einweihung des Denkmals für W.I. Lenin teilzunehmen.

 

Dennoch möchte ich mich im respektvollen Gedenken an den großen Revolutionär und gesellschaftlichen Visionär zu ihm und seinen bedeutenden historischen Leistungen bekennen. Es gibt Persönlichkeiten, nur wenige in der Geschichte, die ihre Epoche außerordentlich prägten. Einer dieser Großen an Geist und Willen ist ohne Zweifel W. I. Lenin.

 

Gorki schrieb: "Mich entzückte der in ihm so machtvoll verkörperte Wille zum Leben und sein tatfreudiger Haß gegen die Abscheulichkeiten des Daseins. Ich freue mich an dem jugendlichen Wagemut, ..." Dem ist nicht hinzuzufügen.

 

Für mich sind seine Schriften nach wie vor eine Fundgrube für Antworten, die unsere heutige Zeit und widersprüchlichen gesellschaftlichen Entwicklungen weltweit nicht nur erklären, sondern die auch das Tor für eine friedliche und menschliche Gesellschaft öffnen.

 

Den Jungen möchte ich zurufen: Mach euch die Mühe und lest, was Lenin in "Staat und Revolution" sowie "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus" geschrieben hat. Nicht umsonst werden diese Werke von den notorischen Antikommunisten verleumdet, denn sie können zur Waffe im Kampf für eine bessere Welt werden.

 

Euch wünsche ich eine machtvolle und erfolgreiche Veranstaltung, die auch als Fanal für eine andere, friedliche, solidarische und gerechte Gesellschaft, verstanden werden soll.

 

Mit herzlichen und solidarischen Grüßen

Raimon


Markus Becker, Milchbauer am Niederrhein

Was bedeutet Lenin heute noch?


Lenin war nicht nur ein Revolutionär und Anführer, er war auch ein Genie und Vordenker. Die Religion beispielsweise nahm seiner Meinung nach zu viel Einfluss und Macht ein - auf die Menschen - und entsprach nicht seiner Denkweise einer sozial gerechteren Welt. Auch heute nimmt in manchen Regionen der Welt die Religion einen viel zu großen Einfluss auf Politik und Leben der Menschen.

 

Mit seiner Idee der sozialen Gerechtigkeit und der Eigenständigkeit der einzelnen Regionen machte er vielen Menschen Hoffnung und Mut. Auch heute, trifft diese Forderung wieder auf immer mehr Gehör.

 

Ein Europa der einzelnen Regionen mit gemeinsamer Außenpolitik kann neue Wege darstellen. Auch in der Landwirtschaft kann man Europa nicht gleichstellen. Von der Atlantikküste über Mittelmeer- und Schwarzmeerregion bis zur Ostsee kann man nicht gleiche Bedingungen herrschen lassen.

 

Vielleicht werden irgendwann wieder unsere Urenkel den Wunsch nach solch einer Politik zurückgewinnen. Heute scheint es noch weit entfernt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Markus Becker

 

Bernhard Trautvetter, Friedensaktivist aus Essen


Liebe Mitengagierte im Gedenken an Lenin,

Es ist gerade in Zeiten der Emotionalisierung wichtig, auch an das Erbe Lenins zu erinnern, mit dem er sich nicht nur als Dialektiker, der das Denken in Gegensätzen praktiziert, zu erkennen gibt, sondern in dem er auch deutlich macht, wie wichtig es immer wieder auch ist, dass die progressiven Kräfte selbstkritisch den Blick auch auf sich selbst richten. Hier ein Textbeispiel aus der Broschüre zum linken Radikalismus, geschrieben ziemlich vor genau 100 Jahren (12.Mai 1920):

 

„Gewiß, unter der Herrschaft der Bourgeoisie ist es sehr ‚schwierig‘, die bürgerlichen Gewohnheiten in der eigenen Partei, d.h. in der Arbeiterpartei, zu besiegen... Aber alle diese ‚Schwierigkeiten‘ sind geradezu kinderleicht im Vergleich mit den Aufgaben ganz derselben Art, die das Proletariat sowieso unweigerlich wird lösen müssen, sowohl um zu siegen als auch während der proletarischen Revolution und nach der Machtergreifung durch das Proletariat. ...

 

Man muß es lernen, alle Arbeits- und Tätigkeitsgebiete ohne Ausnahme zu meistern und zu beherrschen, alle Schwierigkeiten und alle bürgerlichen Praktiken, Traditionen und Gewohnheiten überall und allerorts zu überwinden. Eine andere Fragestellung wäre einfach nicht ernst zu nehmen, wäre einfach eine Kinderei.“

 

Die progressiven Kräfte werden nur dann eine Chance haben, wenn sie Lenins Bestreben folgen, auch kritisch auf sich selbst zu blicken, um sich nicht in realitätsabgehobenem Elan zu verlieren.

 

Und sie werden im Zeitalter des Imperialismus, wie Lenin aufzeigte, nur dann erfolgreich sein können, wenn sie die internationale Solidarität dem Nationalismus entgegenstellen.

 

Hoch lebe die internationale Solidarität derer, die für eine zukunftsfähige Gesellschaft eintreten, in der die Demokratie auch die Wirtschaft erreicht und dadurch erst wirklich erfüllt, was schon die Parolen der französischen Revolution waren: Freiheit, Gleichheit, Brüder- und Schwesterlichkeit!


Regina Silbermann, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Deutsch-Russische Freundschaft Sachsen

Liebe Freundinnen, liebe Freunde der MLPD,

ich beglückwünsche Euch dazu, dass ihr die Kraft hattet, die Lenin-Statue nach Gelsenkirchen zu holen und dass ihr gegen den Antikommunismus in dieser Gesellschaft damit einen Etappensieg errungen habt.

 

Ihr zeigt damit allen im Ruhrgebiet und darüber hinaus, dass es motivierte Menschen gibt, die sich in der MLPD organisiert haben und die bestrebt sind, einen Weg aufzuzeigen, wie es möglich ist, diese kapitalistische, menschenfeindliche Gesellschaftsordnung zu überwinden.

 

Lenin hat die Arbeiterklasse zur Revolution geführt - Lenin hat die Partei neuen Typs gefordert und begründet. Auch wir in Deutschland brauchen eine Partei, die den Weg zu einer neuen Gesellschaftsordnung weist und gemeinsam mit der Arbeiterklasse dafür kämpfen kann. Liebe MLPD, geht Euren Weg weiter.

 

Wladimir Iljitsch Lenin hat als eine seiner ersten Amtshandlungen das Dekret über den Frieden erlassen. Das sollte uns heute noch Vorbild und Richtschnur sein. Europa braucht Frieden mit Russland.

 

Russland und die Sowjetunion waren schon immer ein Handels- und Kulturparter der europäischen Länder. Nach dem Sieg über den Faschismus, woran die Sowjetarmee und das sowjetische Volk, unter Führung Stalins, den größten Anteil und auch die größten Opfer gebracht haben, tat sich eine neue hoffnungsfrohe Möglichkeit auf. Es konnte auf deutschem Boden der erste sozialistische Staat geschaffen und aufgebaut werden. Wir, die wir in der DDR leben konnten, sind dafür zeitlebens dankbar. Die Sowjetunion wurde unser Freund und Partner.

 

Nach der Übernahme der DDR durch die kapitalistische Bundesrepublik wurden die guten Beziehungen zur Sowjetunion in Schmutz und Dreck gezogen. So wird es auch heute in noch verstärkterem Maße getan. Die Russische Föderation wird in den Medien verunglimpft und aktuelle Geschehnisse werden falsch dargestellt oder erfunden, nur um Russland als schlecht und feindlich darzustellen.

 

Wenn ein Feind als nicht mehr menschenwürdig dargestellt wird und als abscheulich und tierähnlich gilt, dann wird mit dem Krieg begonnen. So hat es auch Hitler-Deutschland getan. Die technisch-militärische Kriegsvorbereitung an der russischen Grenze ist weit vorangeschritten.

 

Lasst uns gemeinsam gegen diese Kriegshetze vorgehen. Wir müssen diese Fake-News als solche darstellen und unsere Freundschaft und Loyalität zu Russland bekennen und durch Aktionen bekräftigen. Viele der in der russischen Föderation lebenden Menschen sind Arbeiter und Bauern – sie sind unsere Klassenbrüder. Wir wollen mit ihnen gemeinsam auf dieser Erde in Frieden und Freundschaft leben. Wir wollen keinen kapitalistischen Eroberungskrieg gegen Russland. Lasst uns gemeinsam die NATO- und die US-Armee aus Deutschland vertreiben. Wir wollen keine Kriegstreiber und Kriegshetzer. Wir wollen einen Frieden, der eine Umwelt garantiert, wo Menschen, wo Völker gut leben können, wo die Produktionsverhältnisse dem Menschen dienen, wo die Gesellschaftsverhältnisse ohne Ausbeutung sind und vor allem sozial gerecht sind. Lasst uns gemeinsam dafür einstehen, dass die von Lenin geforderten Prinzipien umgesetzt werden.

 

Ich wünsche im Namen der LAG Deutsch-Russische Freundschaft Euch allen heute einen guten und erfolgreichen Tag. Möge das Lenin-Denkmal viele Besucher anlocken, die damit an die Forderungen und Leistungen von Wladimir Iljitsch Lenin erinnern und ihnen neue Gedanken weisen, die nichts mit den Fake-News in den Medien zu tun haben.

 

Es lebe die MLPD und die deutsch-russische Freundschaft.

Viele herzliche Grüße an die Freunde und Freundinnen der MLPD und vor allem an die Frauen von Courage


Rote Einheit Düsseldorf

Rote Grüße allen Genossinnen und Genossen der MLPD aus Gelsenkirchen. Nach zähem Ringen mit der Stadt Gelsenkirchen und ihren antikommunistischen Vertretern, wird heute endlich die Enthüllung der 2,15 m hohen Statue von Wladimir Iljitsch Lenin gefeiert.

 

Die Errichtung einer solchen Statue stellt in besonderer Weise heraus, wie wichtig Lenins Errungenschaften und seine Erkenntnisse für das internationale Proletariat bis heute sind.

 

Auch ist diese Statue in Zeiten von wieder aufflammenden Klassenkämpfen und kapitalistischer Krise ein deutliches Zeichen an die herrschende Klasse. Ohne einen angewandten Marxismus-Leninismus kann es keine Befreiung geben.

 

Rotfront von der Roten Einheit Düsseldorf

 

Bärbel Beuermann, Ex – Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Landtag von NRW

Liebe Genossen und Genossinnen, Freunde und Freundinnen, Gefährten und Gefährtinnen,

 

ich bin stolz auf euch und dankbar, dass ihr es trotz aller Knüppel, die euch von verschiedenster Seite zwischen die Beine geworfen worden sind, nicht aufgegeben habt, für die Aufstellung der ersten Lenin-Statue im Westen Deutschlands zu kämpfen. Eines ist sicher: Lenin passt in diese Zeit, in der weltweit Menschen gegen Rassismus und Faschismus aufstehen, Ungerechtigkeiten aufzeigen und diese bekämpfen.

 

Ihr habt so gehandelt, wie Lenin es formuliert hat: „Über die Möglichkeit von Aktionen reden ist zwecklos, man muss die Möglichkeit durch Taten beweisen.“ Dafür meine Hochachtung und Dank.

 

In diesen Zeiten der tiefen Krise, die nicht nur allein durch das Covid-19-Virus bedingt ist, müssen wir dringender denn je lautstark fragen: „In welcher Gesellschaft wollen wir leben, lassen wir dem zügellosen Imperialismus weiter freie Hand – ich sage 'Nein'“ !

 

Lenin sagte: „Klug ist nicht, wer keine Fehler macht. Klug ist der, der es versteht, sie zu korrigieren“. Diese politische, soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Korrektur im Sinne Lenins kann unter anderem nur zum Ziel haben: Stärkung der Arbeiterklasse, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, Gleichstellung der Frauen gegen ihre Diskriminierung in der kapitalistischen Gesellschaft, Vergesellschaftung der Produktionsmittel, Überwindung des Kapitalismus.

Gestattet mir, mit diesen eben genannten beispielhaften Zielsetzungen auf das Jahr 1982 national und international zurückzublicken: Die sozialliberale Koalition in der Bundesrepublik bricht 1982 nach dreizehn Jahren auseinander. Neuer Bundeskanzler wird Helmut Kohl. Kurzarbeit und Massenentlassungen führen zu zwei Millionen Arbeitslosen. Argentinien und Großbritannien ziehen in den Krieg um die Falkland-Inseln. Im Mai erobern die Briten die von Argentinien besetzten Inseln zurück. Im Nahen Osten verschärft sich der Konflikt zwischen Juden und Arabern. Israel marschiert in den Libanon ein und zwingt die Palästinenser zum Abzug. In Polen wird Lech Walesa nach einem Jahr freigelassen. Obwohl das Kriegsrecht aufgehoben wird, bleibt die Gewerkschaft "Solidarität" verboten. Im Land herrschen Resignation und Entbehrung. Und am 20. Juli 1982 wird die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) gegründet. Untrennbar mit der Gründung der MLPD sowie dem REVOLUTIONÄREN WEG ist der Genosse Willi Dickhut verbunden.

 

Wir begehen hier und heute also einen zweifachen Geburtstag: Den 150. von Wladimir Iljitsch Lenin und den 38. der MLPD. Ich hoffe, dass unsere Enkel und Urenkel den 150. Geburtstag der MLPD feiern werden.

 

Das die Ziele der MLPD der herrschenden Klasse immer noch ein Dorn im Auge sind, zeigt der Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen 2018: „Die Zielsetzungen der MLPD sind durch verfassungsfeindliche Aussagen geprägt und lassen sich in den drei Kernpunkten Revolution, Diktatur des Proletariats und Kommunismus zusammenfassen.“ (S.174)

 

Ich antworte Innenminister Reul: „Und – was ist daran zu kritisieren? Die Stärkung des Proletariats sowie die Überwindung des Kapitalismus sind keine verfassungsfeindlichen Ziele!

 

Auf Seite 177 ist zu lesen: „Auf europäischer und auf Bundesebene beanstandet die MLPD einen gesellschaftlich polarisierenden „Rechtsruck der Regierung und der bürgerlichen Parteien,“ dem es entgegenzuwirken gelte.“ Ja – genau so ist es, Herr Innenminister Reul - auch hier will ich Lenins Feststellung zitieren: “Schlimmer als blind sein ist nicht sehen wollen.“

 

Denn hätten Bundes- und Landesbehörden jahrelang „nichts gesehen – oder auch weggesehen“, wären sicherlich z.B. die Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte 2015 und 2016, der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, die NSU-Morde, zu verhindert gewesen.

 

Statt dem braunem Mob, der sich in allen gesellschaftlichen Schichten breitmacht (Causa Thüringen), entgegen zu wirken, wird der Antikommunismus neu geschürt. So sollen rechte Regierungen und ihre politische Praxis legitimiert werden. Ultrareaktionären und Faschisten bekommen damit eine Legitimation.

 

Die Hauptfunktion des Antikommunismus besteht darin, den Marxismus-Leninismus zu verleumden, den Sozialismus zurückzudrängen, die revolutionären Bewegungen in der Welt zu spalten und zu schwächen.

 

Daher habe ich aus tiefster Überzeugung den überparteilichen Aufruf zur Kampagne „Gib‘ Antikommunismus keine Chance!“ unterschrieben – in der Hoffnung, dass sich unzählige fortschrittliche und demokratisch eingestellten Menschen diesem Aufruf anschließen werden.

 

In diesem – wie ich denke, auch Lenins Sinn - schließe ich mit den Worten: „Es rettet uns kein höh'res Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun!“

Solidarische Grüße


Zehn Kollegen aus einem Großbetrieb

Liebe MLPD,

wir sind rund zehn Kollegen aus einem Großbetrie und haben von Eurem Vorhaben mit der Lenin-Statue erfahren. Coole Sache! Dass ihr euch das traut, nach dem ihr so viel Stress mit der Stadt, wegen dem Festsaal hattet. Hut ab, ihr habt Arsch in der Hose!

 

Wir haben gesammelt, als Ausdruck unserer Unterstützung und unserem Respekt. Auch wenn wir keine Leninisten sind (der ein oder andere vielleicht schon?!). Ach ja, wir schauen auf euch, wann auch ihr, euch dem Kapital anpasst. Wir sind gespannt.

Lieben Gruß und passt gut auf den Burschen auf, dass sie euch den nicht umwerfen!


NANOBEAT

Ich bin Heminderya von der Band NANOBEAT. Die Band NANOBEAT freut sich, Anteil zu nehmen an diesem historischen Ereignis, und gratuliert Gelsenkirchen zu der neuen Lenin-Statue.

 

Gelsenkirchen macht sich damit zum Trendsetter und setzt ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung und für Menschlichkeit und friedliches Miteinander. Das entspricht genau der musikalischen Botschaft von Nanobeat. In der Hoffnung, dass wir den ersten Jahrestag gemeinsam begehen können mit musikalischer Unterstützung von NANOBEAT.

 

Beste Grüße Hemin


Grußwort und Solidaritätserklärung von LF – Linkes Forum

Liebe Genossinnen und Genossen der MLPD und alle Unterstützerinnen und Unterstützer Lenins,

Ich sende Euch die solidarischen Grüße des LF - Linken Forums. Wir sind stolz auf Lenin und wir würdigen sein Andenken. Leider kann ich persönlich nicht bei Euch sein, da mein Sohn heute Geburtstag hat und ich daher zu ihm reise. Allerdings kann ich ihm nun sagen, dass zu seinem 13. Geburtstag die erste Lenin-Statue in Westdeutschland errichtet wird! Wenn diese Statue heute enthüllt wird, dann geht es dabei nicht zuerst um die Vergangenheit. Wir blicken nicht nur zurück auf eine großartige Zeit des Fortschritts. Lenin weist in die Zukunft. Er repräsentiert den Weg hin zu einer besseren Welt, in der die Menschen den Menschen dienen und in der sie - unsere Kinder – erfüllt, schöpferisch und frei leben können. Lenin soll uns Inspiration sein, und unsere Entschlossenheit symbolisieren, den Kampf um diese Welt fortzuführen.

 

Dass nun Faschisten, die Feinde der Freiheit selbst, dagegen mobilisieren und ihnen dabei die Polizei erlauben will, bis in Lenins unmittelbare Nähe vorzudringen, darf einen nicht überraschen, so empörend es ist. Die Polizei versteckt sich, wie immer, hinter dem Vorwand der Neutralität. Gabi Fechtner hat in ihrer Erklärung gestern völlig zu Recht hervorgehoben, dass es nicht einmal diese vorgebliche Gleichbehandlung faschistischer Märsche und antifaschistischer Proteste gibt. Wir stehen an Eurer Seite, protestieren gegen die faktische Unterstützung der Faschisten durch die Polizei und sagen: Faschisten muss man bekämpfen, nicht tolerieren! Ihre Organisationen und Propaganda müssen verboten werden und dürfen nicht geschützt werden!

 

Auch dieser Skandal zeigt allerdings, dass heute genau das Richtige getan wird. Wir denken an die Worte von Mao Zedong: „Wenn wir vom Feind bekämpft werden, dann ist das gut; denn es ist ein Beweis, dass wir einen klaren Trennungsstrich gezogen haben.“ Wir stehen mit Euch bei Lenin, und Lenin steht bei der Gerechtigkeit!

 

Bauen wir gemeinsam eine starke Bewegung gegen den Antikommunismus auf und stärken das Internationalistische Bündnis - Hoch die internationale Solidarität!

 

Mit solidarischen Grüßen

Fritz Ullmann

Vorstandsmitglied

LF - Linkes Forum

 

Freie Deutsche Jugend (FDJ)

Grußwort an die MLPD zu ehren Lenin

Statt Brathähnchen und Statuen, alles für den Kampf um die Vereinigung der revolutionären Jugend. In diesem Sinne zitieren wir Brecht:

Oftmals wurde geehrt und ausgiebig

Der Genosse Lenin. Büsten gibt es und Standbilder.

Städte werden nach ihm benannt und Kinder.

Reden werden gehalten in vielerlei Sprachen

Versammlungen gibt es und Demonstrationen

Von Shanghai bis Chicago, Lenin zu Ehren.

So aber ehrten ihn die Teppichweber von Kujan-Bulak

Kleiner Ort im südlichen Turkestan:

 

Zwanzig Teppichweber stehn dort abends

Fiebergeschüttelt auf von dem ärmlichen Webstuhl.

Fieber geht um: die Bahnstation

Ist erfüllt von dem Summen der Stechmücken dicker Wolke

Die sich erhebt aus dem Sumpf hinter dem alten Kamelfriedhof.

 

Aber die Eisenbahn, die

Alle zwei Wochen Wasser und Rauch bringt, bringt

Eines Tages die Nachricht auch

Daß der Tag der Ehrung des Genossen Lenin bevorsteht,

Und es beschließen die Leute von Kujan-Bulak

Arme Leute, Teppichweber

Daß dem Genossen Lenin auch in ihrer Ortschaft

Aufgestellt werde die gipserne Büste.

 

Als nun aber das Geld gesammelt wird für die Büste

Stehen sie alle geschüttelt vom Fieber und zahlen

Ihre mühsam erworbenen Kopeken mit fliegenden Händen.

Und der Rotarmist Stepa Gamalew, der

Sorgsam Zählende und genau Schauende

Sieht die Bereitschaft, Lenin zu ehren, und freut sich

Aber er sieht auch die unsicheren Hände.

Und er macht plötzlich den Vorschlag

Mit dem Geld für die Büste Petroleum zu kaufen und

Es auf den Sumpf zu gießen hinter dem alten Kamelfriedhof

Von dem her die Stechmücken kommen, welche

Das Fieber erzeugen.

So also das Fieber zu bekämpfen in Kujan-Bulak, und zwar

Zu Ehren des gestorbenen, aber

Nicht zu vergessenden

Genossen Lenin.

 

Sie beschlossen es. An dem Tage der Ehrung trugen sie

Ihre zerbeulten Eimer, gefüllt mit dem schwarzen Petroleum

Einer hinter dem anderen hinaus

Und begossen den Sumpf damit.

 

So nützten sie sich, indem sie Lenin ehrten und

Ehrten ihn, indem sie sich nützten, und hatten ihn

Also verstanden.

 

Wir haben gehört, wie die Leute von Kujan-Bulak

Lenin ehrten. Als nun am Abend

Das Petroleum gekauft und ausgegossen über dem Sumpf war

Stand ein Mann auf in der Versammlung, und der verlangte

Daß eine Tafel angebracht würde an der Bahnstation

Mit dem Bericht dieses Vorgangs, enthaltend

Auch genau den geänderten Plan und den Eintausch der

Leninbüste gegen die fiebervernichtende Tonne Petroleum.

Und dies alles zu Ehren Lenins.

Und sie machten auch das noch

Und setzten die Tafel.

Bertolt Brecht

 

Die Teppichweber von Kujan-Bulak ehren Lenin

Svendborger Gedichte (1939)

 

Freundschaft, Zentralrat der FDJ

Berlin, 18. Juni 2020


Grußwort der Organisation Yeni Kadin (Neue Frau)

Liebe Genossinnen und Genossen, zum heutigen Anlass können wir sagen, dass wir Zeuge sind, wie ein Stück Geschichte geschrieben wird. Die Geschichte über die Statue Lenins, dem großen Führer der Oktoberrevolution 1917 und dem Gründer der Sowjetunion.

 

Wir begrüßen die MLPD und gratulieren ihr, die dieses Geschenk an die Arbeiterklasse Deutschlands gemacht hat. Die bürgerlichen Parteien haben alles mögliche versucht, um dieses zu verhindern. Sogar rechtlich sind sie dagegen vorgegangen, indem sie behaupteten, Lenin würde das Symbol der Gewalt und Terror sein. Doch diese Lüge ging nicht auf. Der heutige Tag ist für die CDU, die SPD, die Grünen, die AfD und alle Antikommunisten wie ein Schlag ins Gesicht.

 

Was sie nicht sehen wollen: wenn wir uns den Nahen Osten angucken, sehen wir, wie die Imperialisten im Irak und Syrien die Völker tagtäglich Gewalt und Terror aussetzen. Hunderttausende Tote, Millionen Flüchtlinge dies ist die Geschichte der barbarischen Imperialisten. Gerade darum, um ihre Verbrechen und ihre Mitschuld zu verbergen, führen sie einen antikommunistischen Kampf durch.

 

In der heutigen Zeit sind die Menschen aufgrund der Corona-Pandemie einer größeren Ausbeutung ausgesetzt. Arbeitsplätze werden gestrichen, der finanzielle Ruin, die Ruinierung der Gesundheit und des sozialen Lebens, all das ist dem kapitalistischen System zu verdanken. Nicht die Bevölkerung, sondern große Konzerne werden mit Milliarden Euros beschenkt.

 

Diese Gewalt ist dermaßen groß, dass am meisten aber Kinder, Frauen und Rentner darunter leiden. Die Wahrheit über die Befreiung aller Völker ist durch die Ideologie der Arbeiterklasse entwickelt. Lenin ist ein Meilenstein, dessen wir uns bewusst sind. Auch die Befreiung der Frauen und aller Unterdrückten sehen wir im wahren Sozialismus.

 

Wir bedanken uns nochmals bei der MLPD für dieses große Geschenk.

Es lebe Lenin!

Es lebe die internationale Solidarität!

Yeni Kadın Deutschland-Komitee


Dietz Kippschull, Altenpfleger

Lenin in Gelsenkirchen! Pünktlich zu seinem 150. Geburtstag ist er endlich angekommen! Vor der Zentrale jener Partei, welche seinen Namen mitträgt. Mitten im Herzen des Ruhrgebietes, dort, wo Malochermentalität und Kulturverschmelzung seit vielen Generationen tagtäglich den proletarischen Internationalismus leben. Dort, wo Solidarität und Antifaschismus keine leeren Worthülsen, sondern gelebte Wirklichkeit sind. Dort, wo die Arbeiter in erbitterten Kämpfen ihre Rechte immer wieder erfolgreich aufs Neue verteidigten. Ich glaube, der große Revolutionsführer dürfte mit diesem Platz sehr zufrieden sein!

 

Während der Antikommunismus immer aggressivere Formen annimmt, Rassismus und Faschismus auf dem Vormarsch sind, hat die MLPD mit der Errichtung der Lenin-Statue ein deutliches Zeichen gesetzt! Ein Zeichen, dass sie nicht gewillt ist, sich den kapitalistischen Bütteln zu beugen, ein Zeichen, den Kampf für eine sozialistische Gesellschaft auch in der Zukunft fortzusetzen. Und ein klares Bekenntnis zu den Lehren Lenins. Zum gemeinsamen Kampf zur Befreiung der Arbeiterklasse. Zur Solidarität mit den Unterdrückten dieser Welt.

 

In meinen Augen ist diese Statue auch von hoher Symbolik. Erinnert sie uns doch immer wieder daran, dass der heute übermächtig erscheinende Kapitalismus besiegbar ist! Gerade die tägliche Verunglimpfung der Lehren Lenins, die Diffamierung seiner Person selbst als Massenmörder, der uns immer wieder selbst betreffende Antikommunismus zeigt mehr als deutlich, dass auch die Herrschenden um diese Schwäche wissen.

 

Immer mehr Menschen erkennen die wahre Fratze des Kapitalismus, wenden sich von ihm ab, suchen nach einer Alternative. Wir alle hier wissen, dass diese Alternative nur im Sozialismus stecken kann. Jeder von gewissen Kreisen immer wieder ins Spiel gebrachte dritte Weg, jede Phrase von einer Reformierbarkeit des Kapitalismus bedeutet im Endeffekt nichts anderes als die Beibehaltung des heutigen Systems.

 

Ich hoffe daher, dass die Statue des großen Revolutionärs nicht nur seiner Erinnerung dient, sondern auch ein Anlaufpunkt für all Diejenigen bedeutet, welche auf der Suche nach einer Gesellschaft sind, welche eine lebenswerte Zukunft der Menschen weltweit sichert, einer Gesellschaft, in der Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg, Hunger und Umweltzerstörung nur noch Worte aus der Vergangenheit sein werden.

 

Hoch die internationale Solidarität!

Mit revolutionären Gruß,

Dietz Kippschull

 

Käthe Bernstein, IG-Metallerin und ehemalige Betriebsratsvorsitzende der Fa. Sidler in Tübingen

Danke für die Einladung. Das macht mich schon ein wenig stolz. Ich wäre gerne dabei, aber mein Gesundheitszustand bremst mich aus.

 

Ich bin in Berlin geboren und im Ostteil der Stadt groß geworden. Dieses Land hat mich geprägt und geformt. Wer durch Ost-Berlin geht, sieht Marx, Engels und Lenin, aber hier ist tote Hose.

 

In Berlin-Treptow gibt es ein großes Kriegerdenkmal, wo der Roten Armee gedacht wird, die uns vom Hitler-Faschismus befreit hat, das hier wohl kaum einer kennt.

 

Später im Westen habe ich bei der Firma Sidler, einer Zulieferfirma für Autozubehör in Tübingen, 30 Jahre gearbeitet. Davon war ich 12 Jahre Betriebsratsvorsitzende.

 

Beim Kampf um die 35-Stunden-Woche waren wir als einziger Betrieb im Südwesten sieben Wochen ausgesperrt. Wir bekamen keinen Pfennig Geld, weil wir kein Streikbezirk waren. Diese Erfahrung war für mich Anlass, Kollegen für die IG Metall zu gewinnen und einen Vertrauenskörper im Betrieb aufzubauen. Erfolgreich führten wir Kämpfe - auch vor dem Arbeitsgericht - wegen Nichtübernahme der Zeitverträgler und Leiharbeiter.

 

Marx und Lenin sind für mich Vorbilder. Für mich ist der Sozialismus die einzige Alternative zum Kapitalismus. Das fällt uns nicht in den Schoß, dafür müssen wir kämpfen! Deshalb Gib Antikommunismus keine Chance

 

Ich wünsche euch eine schöne Feier

Mit solidarischen Grüßen aus Bodelshausen/Tübingen

Käthe Bernstein


Annette Groth, ehemalige Menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag

„Vielen Dank, aber ich komme nicht nach Gelsenkirchen, wünsche Euch viel Erfolg!

Soli-Grüße Annette“


Prof. Dr. Aris Christidis aus Gießen, Hochschullehrer an der Technischen Hochschule Mittelhessen im Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik und einer der Erstunterzeichner des Aufrufs „Gib Antikommunismus keine Chance!“


Sehr geehrter Herr Funk, Werte Initiatoren,

vielen Dank für die Einladung zur Enthüllung der Lenin-Statue. Auch, wenn mir der Anlass nicht bewusst war, ändert das natürlich nichts an meiner Bereitschaft zur Erstunterzeichnung.

 

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich zum vorgesehenen Termin weder physisch, noch "textlich" (im Sinne eines Grußwortes) dabei sein kann. Ich möchte hoffen, dass es ausreicht, wenn ich im Geiste aller Gegner der antikommunistischen Hetze bei Ihnen bin.


Mit freundlichen Grüßen

Aris Christidis


Ruth und Werner, Mitglied und Vorstandsmitglied der VVN/BdA Kreisvereinigung Oldenburg/Friesland

Hallo!

Leider ist Gelsenkirchen ein bisschen weit weg von der Wesermarsch!!

 

Wir wünschen Euch eine klasse Veranstaltung mit ganz viel interessierten Zuhörerinnen, Zuhörern, Zuseherinnen und Zuhsehern und senden Euch solidarische Grüße!


Elfi Padovan von DIE LINKE München

Für die Einladung zu der Aufstellung der Lenin-Statue bedanke ich mich vielmals, wünsche viel Erfolg und gutes Gelingen! Leider liegt München weitab im Süden, bitte daher mein Fehlen zu entschuldigen; sonst würde ich gerne teilnehmen.

 

Solidarische Grüße

Elfi Padovan

 

Einar Schlereth aus Schweden, Schriftsteller, Journalist und Friedensaktivist,

Freunde und Genossen,

ich sitze weit weg in Schweden und kann mit meinen 82 Jahren auch nicht mehr weit reisen. Ich wünsche euch trotzdem alles Gute. Anderswo werden seine Statuen abgerissen, ihr stellt neue auf. Gut so.

 

Ich hoffe, ihr nutzt auch meinen Blog mit allen wichtigen politischen Diskussionen.

Mit solidarischen Grüßen

Einar


Dieter Starke, Geschäftsführer der Feddersen & Starke Recycling Service GMBH & CO. KG

Guten Tag,

sorry, ich hatte mir im Jahr 1996 eine Lenin-Bronze-Büste gekauft, die Dimensionen sind ca. 120cm x 120cm, mit einem Gewicht von ca. 270 kg Bronze. Da ich nun kurz vor meinem Renteneintritt bin und ich die Büste nicht mit nach Hause bringen sollte, (wird sonst ärgerlich)


Habe ich keine Verwendung mehr für den Herren, vielleicht haben Sie eine Idee.

Schönen Tag und ersten Mai

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Starke

 

Der Bundesvorstand der Partei DIE LINKE

Vielen Dank für eure Einladung. DIE LINKE nimmt nicht am Festakt zur Enthüllung der Lenin-Statue am 20. Juni in Gelsenkirchen teil.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Grit Pätzolt

Sekretariat, Büro der Vorsitzenden


Der Bundesvorstand der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG

Sehr geehrte Frau Fechtner,

Vielen Dank für die Einladung. Leider ist die Teilnahme eines Vertreters der EVG nicht möglich.

 

Wir bitten um Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Linda Kasparek

Büro Klaus-Dieter Hommel

Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft

Vorstandsbereich stellv. Vorsitzender

 

René Grießbach

Liebe Freunde von der MLPD,

zunächst herzlichen Glückwunsch zur Enthüllung und Einweihung eurer Lenin-Statue und zu eurem am selben Tag stattfindenden Geburtstag als Partei. Ein gutes Datum zur Einweihung des Denkmals.

 

Zugleich sende ich euch solidarische Grüße. Die Provokation der Gelsenkirchener Polizei*, nicht nur überhaupt die Nazidemonstration zuzulassen, sondern zudem in größter Nähe zu euch kann niemand schweigend hinnehmen.

 

Sowohl die Anmeldung der Demo durch die Nazis als auch die Genehmigung kann nur bewusst gegen die Denkmalenthüllung gerichtet sein. Über die auf Rote Fahne News gelesene Meldung zu dem Sachverhalt bin sicher nicht nur ich berechtigt entrüstet.

 

Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurer Veranstaltung und einen friedlichen Verlauf.

Mit solidarischen Grüßen

Rene G.


*wieso genehmigt in Gelsenkirchen die Polizei eine Demo? In andern Städten ist dafür das Ordnungsamt zuständig.


Franziska Baldes, Sängerin

Wladimir: ein so kluger und mutiger Mann – ein so großes Vertrauen

in den Sieg des Sozialismus und in die Massen, diesen zu erringen –

und dabei diese Freundlichkeit! Seht Euch nur das Gesicht mit den

lachenden Augen an! Ich denke, da war eine große Menschenliebe.

Er hat auch im Kleinen das Große gesehen. Das Leben aller sollte

kulturvoll werden und sein. Dazu braucht es Herzensberührer:

Revolutionäre Künstler als „Rädchen und Schräubchen“ für den Kampf.

 

Ich singe aus meinem Herzen und berühre – so erstreb ich‘s – in seinem Sinne.

Ich hätte ihn so gerne kennengelernt.