ABZ Stuttgart

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Zimmer für Flüchtlinge scheitert an deutscher Bürokratie ...

Am 27. April schrieben wir einen Brief an Ministerpräsident Kretschmann mit dem Angebot, Flüchtlinge in unserem Gästehaus sofort aufzunehmen.

Am 4. Mai erhielten wir die Antwort: „Auf seine Veranlassung wurde ihr Schreiben an das fachlich zuständige Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg mit der Bitte weitergeleitet, Ihr Anliegen zu prüfen und zu bearbeiten.“

 

Am 25. Mai lag die Antwort des Innenministerium in unserem Briefkasten. Das Schreiben endet mit den Worten: „Ich rege an, dass Sie sich diesbezüglich an die für die vorläufige Unterbringung zuständige Aufnahmebehörde der Stadt Stuttgart wenden.“

 

Meine E-Mail vom 29. Mai wurde dann vom Amt für öffentliche Ordnung 32-41 Sachgebiet Flüchtlinge an das Sozialamt weitergeleitet. Vom Sozialamt Stuttgart erhielten wir am 5. Juni Antwort: „Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihr Vermietungsangebot. Derzeit besteht für das Sozialamt kein Bedarf. Falls von Ihrer Seite weiterhin Interesse an der Vermietung an die Landeshauptstadt Stuttgart besteht, dann wenden Sie sich bitte zuständigkeitshalber an das Amt für Liegenschaften“

 

Die Urlauber wurden aufgrund der Corona-Krise aus aller Herren Länder nach Deutschland zurückgeholt. Warum werden wir immer nur an weitere Stellen und Ämter verwiesen? Die etablierten Politiker haben sehr offensichtlich kein Interesse an einer schnellen unbürokratischen Lösung. Wir fordern weiterhin die sofortige Auflösung der Flüchtlingslager und Unterkünfte und lassen uns von dieser Bürokratie nicht unterkriegen!