Mannheim

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Kundgebung anlässlich des 5. Jahrestages des blutigen Massakers von Suruç

Zum Gedenken an das Massaker, bei dem ein faschistischer Selbstmordattentäter des IS 33 junge Menschen mit in den Tod riss und ca. 100 schwer verletzte, führte gestern eine kleine Gruppe von türkischen und kurdischen Aktivistinnen und Aktivisten eine Kundgebung vor dem Hauptbahnhof in Mannheim durch.

Korrespondenz
Kundgebung anlässlich des 5. Jahrestages des blutigen Massakers von Suruç
Kundgebung vor dem Bahnhof in Mannheim (rf-foto)

Dabei waren die AGIF, die Jugendorganisation SGDF, Young Struggle und der kurdische Verein Ludwigshafen/Mannheim. Zwei Mitglieder der MLPD Rhein-Neckar nahmen teil. Eine junge Frau von YS rief das Massaker und seine Umstände und Hintergründe in Erinnerung.

 

Der Vertreter der MLPD hielt einen Redebeitrag, der sich auf die aktuelle Situation bezog. Er gedachte der Opfer des Massakers, ließ den Kampf von YPG und YPJ Revue passieren, sprach über das leuchtende Signal Kobanê und den Solidaritätspakt der ICOR mit dem kurdischen Befreiungskampf, das Gesundheitszentrum, wo bis September 2019 fast 14.000 Babys entbunden wurden usw. .

 

Er rief zur Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung und ihren Repräsentanten und Repräsentantinnen hierzulande auf, konkret mit den vier kurdischen Aktivisten und Aktivistinnen aus dem Rhein-Neckar-Raum, bei denen Razzien stattgefunden hatte.

 

Gefordert wurde die sofortige Beendigung jeglicher politischer, wirtschaftlicher und militärischer Unterstützung der Türkei durch die deutsche Bundesregierung, der sofortige Rückzug aller imperialistischen Truppen aus Nordsyrien und dem Nordirak, die sofortige Aufhebung des PKK-Verbotes und die sofortige Freilassung von Abdullah Öcalan sowie Schluss mit der Kriminalisierung der kurdischen Freiheitsbewegung in der BRD und anderswo.

 

Er forderte: Gerechtigkeit für die Opfer des Massakers von Suruç! und mobilisierte zur Unterstützung der bundesweiten Kampagne des Internationalistischen Bündnisses „Gib´ Antikommunismus keine Chance!“

 

Der Beitrag wurde mit Beifall bedacht, Vertreter der Kundgebung bedankten sich bei der MLPD. Hier zum Nachlesen.