Morde

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2019 bezahlten 212 Umweltkämpfer ihren Einsatz mit dem Leben

Sie setzten sich für den Umweltschutz ein, für sauberes Wasser oder für die Landrechte indigener Völker und mussten dafür mit ihrem Leben bezahlen: Im vergangenen Jahr sind laut einer Studie von Global Witness weltweit 212 Umweltaktivisten wegen ihres Einsatzes getötet worden - eine neue Höchstzahl. Die Dunkelziffer liegt höher. Die meisten Fälle wurden in Kolumbien (64) und den Philippinen (43) registriert. In Brasilien wurden 24 Umweltaktivisten getötet und in Mexiko 18. Hinter den Morden steckten Konzerne, teilweise auch staatliche Akteure und kriminelle Banden sowie paramilitärische Gruppen, die ihre Profite durch Umweltaktivisten bedroht sahen.