MAN Augsburg

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Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen zeigten ihre Solidarität

Für Dienstag, um fünf vor zwölf, rief die IG Metall zu Protesten gegen die geplante Vernichtung von 1800 Arbeitsplätzen bei MAN Augsburg auf.

Korrespondenz

Es fand zunächst eine Kundgebung vor dem Buz-Tor statt. Jung und Alt folgten dem Aufruf und etliche Kolleginnen und Kollegen von Betrieben aus dem Umland zeigten ihre Solidarität mit dem Kampf um die Arbeitsplätze.

 

Der Platz vor dem Tor reichte nicht aus und so hielten sich etliche Kolleginnen und Kollegen auf dem Werksgelände auf. Nach einigen Reden untr anderem von der Oberbürgermeisterin Eva Weber, dem ersten Bevollmächtigten der IG Metall Michael Leppek und dem Betriebsratsvorsitzenden Werner Wiedemann startete ein Demonstrationszug zum Verwaltungs-Hochhaus, wo eine kurze Abschlusskundgebung stattfand. Damit wurde erst die breite Teilnahme richtig deutlich. Die IG Metall meldete die Versammlung mit 200 Teilnehmern an, schließlich waren es an die 2000. Das zeigt die große Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen für den Erhalt der Arbeitsplätze zu kämpfen.

 

Diese Stimmung wurde in den Reden von Michael Leppek und Werner Wiedemann aufgegriffen, indem sie vordergründig betonten, dass sie um jeden Arbeitsplatz kämpfen werden. Zugleich orientierten sie jedoch auf Gespräche und Verhandlungen mit dem Vorstand und meinten, (lediglich) die Größenordnung des Arbeitsplatzabbaus sei mit 1800 Stellen nicht in Ordnung.