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Berechtigte Kritik an der Politik Israels wird als Antisemitismus gebrandmarkt

In einem offenen Brief an die Kanzlerin Angela Merkel kritisieren 60 Wissenschaftler und Kulturschaffende den Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein.

Korrespondenz

Mit dem von ihm geförderten Antisemitismusbegriff wird jede Kritik an der Politik Israels als Antisemitismus behandelt. Die drohende Annexion der palästinensischen Gebiete ist völkerrechtswidrig und die Unterdrückung der Kritik an dieser Regierungspolitik hat mit Antisemitismus rein gar nichts zu tun. (Mehr dazu hier auf Rote Fahne News!)

 

Politisch und finanziell werden von Felix Klein Personen gefördert, die diesen gegenüber der israelischen Regierung unkritischen Antisemitismusbegriff verbreiten. So wird die Publikation „Der neudeutsche Antisemit“ von Arye Sharuz Shalicar gefördert und auch seine Vortragsreise durch deutsche Städte. Arye Sharuz Shalicar war jahrelang offizieller Sprecher der israelischen Armee. Ab 2017 arbeitet er im Büro des israelischen Premierministers. In wessen Interesse hier der „neudeutsche Antisemitismus“ definiert wird, liegt auf der Hand.

 

In diesem Buch wird Dr. Reiner Bernstein als Antisemit geschmäht. Reiner Bernstein war jahrelang Leiter der Bundesgeschäftsstelle der „deutsch-israelischen Geschäftsstelle“ in Bonn. 1977 schied er wegen Differenzen um die Legitimität einer Kritik an Israel dort als Generalsekretär aus. Er war Vorsitzender der „Initiative Stolpersteine“ in München und setzt sich für eine gerechte Lösung des israelischen Konflikts ein.

 

Es lohnt sich den offenen Brief zu lesen. Er liegt hier als pdf-Datei vor!