Wuppertal

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„Die Welt bebt- Friedrich Engels lebt!“

„Die Welt bebt- Friedrich Engels lebt!“ Unter diesem Motto fand die diesjährige Gedenkdemonstration des Engelsbündnisses, mit dem Abschluss an der Engelsstatue im Engelsgarten statt. Seit fünf Jahren findet diese Gedenkdemonstration immer im August in Verbindung mit dem Todestag von Friedrich Engels statt. Dieser jährte sich in seinem 200 Geburtsjahr 2020 am 5. August zum 125 mal.

Korrespondenz

450 bis 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer - überwiegend Jugendliche - gestalteten diese kämpferisch, revolutionär, würdevoll und diszipliniert unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen. Das Engelsbündnis ist sehr breit. Aktiv sind: BIR-KAR, DKP, SDAJ, LF, Revolutionärer Jugendbund, dielinke.SDS, Studierenden Kollektiv, Kommunistischer Aufbau, MLPD, Rebell, Trotz Alledem. Teilgenommen haben auch zwei Jugendgruppen aus dem Ruhrgebiet, die sich besonders an Mao Zedong orientieren.

 

In diesem Jahr war es allen ein besonderes Anliegen, das Andenken an Engels nicht denjenigen zu überlassen, die ihn in seinem 200. Geburtsjahr auf einen Sozialwissenschaftler und Philosophen reduzieren wollen.

 

Von den verschiedenen Organisationen wurde unter jeweils unterschiedlichen Gesichtspunkten in Redebeiträgen der Zusammenhang von Friedrich Engels zum Klassenkampf heute gezogen.

 

Im Redebeitrag der MLPD gingen wir besonders auf den notwendigen Kampf gegen den Antikommunismus ein. „200 Jahre Friedrich Engels, die Zeit ist reif für eine Bewegung ‚Gib Antikommunismus keine Chance!‘ war das Thema und endete mit einem Zitat aus dem Kommunistischen Manifest „Es ist kein Zufall das Marx und Engels das Kommunistische Manifest mit dieser Frage beenden: „Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“

 

Wir verbreiteten den Aufruf zur Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ Viele fanden dies notwendig und richtig und wollten ihn in ihren Organisationen erst beraten. 18 Unterschriften kamen direkt zusammen und einige Schriften von Engels wurden verkauft.