Montagsaktion Zollernalb

Montagsaktion Zollernalb

Glückwunsch zum 16. Geburtstag

Am Montag, den 3. August, führte die Montagsaktion Zollernalb ihre monatliche Kundgebung durch.

Korrespondenz aus Albstadt / Balingen

Moderator Arnulf Rauch beglückwünschte die Montagsaktion Zollernalb zu ihrem 16-jährigen Bestehen und freute sich, dass sich mehrere Mitbegründer am offenen Mikrofon zu Wort meldeten: Marion Zuckschwerdt bekräftigte die Forderung nach Erhöhung des Mindestlohns. Renate Schmidt, Direktkandidatin für die Internationalistische Liste/MLPD im Wahlkreis kritisierte einen Kommentar in der Südwestpresse zur Berliner Demonstration der „Querdenker“ in der von „Rechts- und Linksradikalen“ geschrieben wurde. Dies sei „typisch antikommunistisch“. In Wirklichkeit trete die MLPD und die Medizinerplattform im überparteilichen Internationalistischen Bündnis für konsequenten Gesundheitsschutz, kostenlose Tests, Ausgabe von Schutzmasken und die Schaffung von 100.000 Arbeitsplätzen im Pflegebereich ein.

 

Uta Cornelius rief zur Solidarität mit Norbert Majer auf, dem Vorsitzenden des Vereins Natur und Umwelt Zollernalb. Er hatte gegen die Ausnahmegenehmigung des Regierungspräsidiums Tübingen für Hocim bei der Ausweitung der Nutzung von Ersatzbrennstoffen geklagt. Die Klage wurde vom Sigmariger Verwaltungsgericht abgewiesen.

 

Bernhard Schmidt machte auf die begonnene massenhafte Arbeitsplatzvernichtung in Baden-Württemberg unter anderem bei Daimler, Bosch, ZF, Eberspächer, Mann + Hummel hin. Er betonte, dass dies auch den Zollernalbkreis massiv berührt – und dass der Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz betriebsübergreifend gefordert ist. Arnulf Rauch wies auch auf die nach wie vor andauernden Montagsaktionen gegen Stuttgart 21 hin, deren Warnungen (Kostenexplosion, Spekulationsobjekt, mangelnde Effektivität) sich bestätigen. Kultur ist ein fester Bestandteil der Montagsaktion und so beendete Uta Cornelius mit einem Gedicht die Kundgebung.