AfD-Provokation

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AfD raus aus der Arbeiterstadt Gelsenkirchen - Finger weg von Lenin!

Anlässlich einer antikommunistischen Aktion der ultrareaktionären, rassistischen und faschistoiden AfD an der Gelsenkirchener Lenin-Statue lädt die MLPD am Sonntag, 16. August, alle Antifaschistinnen und Antifaschisten zu einer Gegen- und Protestkundgebung an der Lenin-Statue ein. Wir beginnen um 17 Uhr mit einem Sonntagskaffeetrinken an der Lenin-Statue.

Von ffz
AfD raus aus der Arbeiterstadt Gelsenkirchen - Finger weg von Lenin!
Treibt Antikommunisten und Ultrareaktionären die Zornesröte ins Gesicht: Die Gelsenkirchner Lenin-Statue als erster Höhepunkt der Bewegung "Gib Antikommunismus keine Chance!" (rf-foto)

Wie die AfD Gelsenkirchen verlauten ließ, plant sie am kommenden Sonntag, 16. August, um 18.30 Uhr, eine Aktion unter dem Motto „Nie wieder Sozialismus“ an der Gelsenkirchener Lenin-Statue an der Horster Mitte.

 

Dass es an diesem Abend zu antikommunistischen Ausfällen kommen wird, dafür bürgen schon die Namen der zwei "Hauptredner", die die AfD an diesem Tag aufbieten will. Neben dem Gelsenkirchener AfD-Bundestagsmitglied Jörg Schneider, der Mitglied bei der faschistischen pflichtschlagenden Hamburger Burschenschaft "Germania" ist, wird vor allem der Intimus des Faschisten Björn Höcke, und Mitglied des faschistischen "Flügels", Stephan Brandner, ebenfalls Mitglied des Bundestags, Lenin mit seiner Anwesenheit „beehren“. Brandner, der antifaschistische Gegendemonstraten schon als „Ergebnis von Sodomie und Inzucht“ bezeichnet und mit der SA verglichen hatte, hatte weiter gegenüber der Grünen-Abgeordneten Madeleine Henfling im Thüringer Landtag geäußert: „Wenn ich Sie sehe, ziehe ich mir die Hose das nächste Mal runter“. Als nächster Höhepunkt und berechtigte Ohrfeige für Brandner darf die - in der Geschichte des Bundestags einzigartige - Abwahl vom Vorsitz des Rechtsausschusses des Bundestags gelten, weil er die Verleihung des Bundesverdienstkreutzes an Udo Lindenberg antisemitisch mit einem "Judaslohn" verglichen hatte. Lindenberg hatte sich vorher klar antifaschistisch positioniert.

 

Offensichtlich haben sich die Gelsenkirchener Ultrareaktionäre, die ihren Protest am Tag der Statuen-Enthüllung am 20. Juni aus sicherer Entfernung auf der Höhe von Schloss Horst mit einer Handvoll Leute ausdrückten, noch nicht genug blamiert. Anscheinend glauben sie, in einer Arbeiterstadt wie Gelsenkirchen beim Kommunalwahlkampf punkten zu können, wenn sie vor der westlichsten Lenin-Statue Deutschlands, die täglich viele interessierte einheimische wie auswärtige Besucherinnen und Besucher anzieht, ihrem wüsten Antikommunismus freien Lauf lassen.

 

Weiter wird aller Voraussicht nach von der AfD-Aktion an der Gelsenkirchener Lenin-Statue eine Gefährdung für die Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner ausgehen. Sowohl Schneider als auch Brandner sind dafür bekannt, dass sie die Corona-Bestimmungen strikt ablehnen.

 

Im Gegensatz dazu hat die MLPD seit Ausbruch der Corona-Pandemie mehrfach bewiesen, dass sie Veranstaltungen und Aktionen vorbildlich und verantwortungsbewusst unter Corona-Schutzbedingungen durchführt. Das geht vom 1. Mai über den 8. Mai bis hin zum erfolgreichen Flohmarkt an der Horster Mitte.

 

Aus diesem Grund ruft die MLPD alle Antifaschistinnen und Antifaschisten am Sonntag, 16. August, von 17 Uhr bis 21 Uhr, zu einer Gegen- und Protestkundgebung unter Corona-Bedingungen an der Lenin-Statue auf. Alle teilnehmenden Gäste werden gebeten, kämpferische Stimmung, Transparente, Kaffee und Kuchen sowie Tische, Stühle und gegebenenfalls Sonnenschirme selber mitzubringen. Die MLPD freut sich auf ein schönes, herzliches, antireaktionäres Kaffeetrinken und entschiedene Proteste.