Philippinen

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Die Armen bleiben zurück

Die philippinische Duterte-Regierung hat hohe Kredite aus dem Ausland erhalten, für das Krisenmanagement in der Weltwirtschafts- und Finanzkrise sowie der Corona-Krise. Zum Beispiel von der Asiatischen Entwicklungsbank, der Weltbank, der Französischen Agentur für Entwicklung und anderen.

Korrespondenz aus Heidelberg
Die Armen bleiben zurück
Massenprotest gegen das Gesetz zum Staatsterrorismus (foto: NDFP)

Trotz wesentlich höherer Kredite hat die Regierung 17,5 Millionen Haushalten nur 98,3 Milliarden Pesos gegeben (Stand 27. Juni 2020). Das sind pro Familie 53 Pesos oder zwölf Pesos (ca. 24 Cent) pro Person am Tag für die letzten 106 Tage, seitdem die Ausgangssperre besteht. Die Verabschiedung des Anti-Terror-Gesetzes (mehr dazu) zeigt, welche Prioritäten die Regierung während der Corona-Pandemie setzt.

 

989 Milliarden Pesos sind für Infrastrukturmaßnahmen in 2020 geplant. 541 Milliarden gehen davon in die Begleichung von Schulden, 582 Milliarden sind für Kapitalzahlungen vorgesehen. Zudem sollen durch eine geplante Absenkung der Einkommenssteuer 667 Milliarden Pesos für die Unterstützung von privaten Firmen frei werden.

 

Die Armen werden zurückgelassen!