Gelsenkirchen

Gelsenkirchen

Eine deftige Niederlage für die AfD-Provokation

Um 19.15 Uhr endete heute die Kundgebung gegen die Provokation von faschistischen AfD-Vertretern, insbesondere Stephan Brandner, gegen die Lenin-Statue mit dem Singen der "Internationale".

Von RF-Redaktion
Eine deftige Niederlage für die AfD-Provokation
Kurz nach dem Abzug der faschistischen AfD-Provokateure (Foto: RF)

Sie war geprägt von der Entschlossenheit der Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Gelsenkirchen und Umgebung, einer solchen antikommunistischen Aktion gegen die Lenin-Statue vor der Horster Mitte entgegenzutreten und sie zu verteidigen. Innerhalb von zwei Tagen gelang es, rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Gegenaktion zu mobilisieren.

 

In kurzer Zeit entwickelte sich auch ein wichtiges antifaschistischen Bündnis. Martin Gatzemeier, Gelsenkirchener OB-Kandidat der Partei "Die Linke" , hatte am Freitag als erster darauf hingewiesen, dass die faschistoide AfD diese Aktion planen. Er mahnte bei der heutigen Kundgebung: "Wer glaubt, dass die AfD eine Partei der 'kleinen Leute' ist, soll mal ihr Programm lesen. Wir haben es gelesen und rufen deshalb: Wir wollen euch nicht in Gelsenkirchen haben. Haut ab!"

 

Die Sprecherin der Linksjugend Solid aus Gelsenkirchen rief: "Ich freue mich, dass ihr alle so zahlreich erschienen seid. Ich möchte meine Solidarität mit den Genossinnen und Genossen der MLPD und des Jugendverbands REBELL bekunden und bekräftigen, dass wir gemeinsam daran arbeiten, keinen Fußbreit den Faschisten in Gelsenkirchen zu gewähren!

 

Zum Abschluss fasste Stefan Engel zusammen: "Die AfD ist abgehauen. Sie haben heute eine deftige Niederlage eingesteckt. Wir haben erfolgreich verhindert, dass sie eine größere Masse von Menschen beeinflussen konnten durch ihre faschistische Hetze. Kritisieren möchte ich die Gelsenkirchener Polizei. Die Polizei hat nicht uns geschützt, obwohl uns dieses Recht ausdrücklich zusteht, sondern diese Provokation zugelassen. Das wird noch ein Nachspiel haben."

 

Der klägliche Abgang der AfD und ihres faschistischen Frontmanns Brandner wurde gefeiert. Faschisten haben in der Arbeiterstadt Gelsenkirchen nichts zu suchen - aber Lenin bleibt!