Eisenach

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Erste Kündigung gegen Ilka May ist abgewiesen

Donnerstagmorgen: Immer wieder treffen kleine Gruppen ein.

Korrespondenz
Erste Kündigung gegen Ilka May ist abgewiesen
Bild von der Kundgebung vor Gericht (rf-foto)

Einige Mitkämpfer haben sich extra frei genommen, um der von Fresenius Kabi gekündigten Ilka May ihre unverbrüchliche Solidarität zu zeigen. Vom Ruhrpott bis quer durch Thüringen fühlten sich die Leute herausgefordert, ihrem Ärger über die Methoden dieses Weltkonzerns, Luft zu machen, und die kämpferische Kollegin, die uns allen durch ihre selbstlosen Initiativen und ihre Herzensgüte ans Herz gewachsen ist, zu unterstützen.

 

Treffpunkt war vor dem Gericht. Hier fand an diesem Tag eine Gerichtsverhandlung zur Klage von Ilka May für die Rücknahme einer fristlosen Kündigung seitens Fresenius Kabi statt. Über 30 ständige Mitstreiter, um die 15 Redner und etliche Zuhörer, die Zeitweise lauschten, waren anwesend. Ein buntes Fahnengemisch von IG Metall, ver.di, Jugendverband REBELL, MLPD, der Bundesweiten Montagsdemo etc. zeigten, was hier Sache ist.

 

Dann das Urteil: Ein erster großer Teilerfolg mit einem Teilurteil. Die fristlose Kündigung ist abgewiesen, weil der Betriebsrat nicht ordentlich angehört wurde! Damit ist auch der Auflösungsantrag hinfällig.

 

Weiter verhandelt wird noch über den Antrag auf Weiterbeschäftigung, den die Gegenseite für unzumutbar hält. Der Druck unseres Solikreises hat sicher zum Erfolg geführt. Der Kampf geht weiter. Die erste Runde ging an uns, die Arbeiterklasse! Wer einen von uns angreift, greift alle an!