Iran

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Die Kommunistische Partei aus dem Iran ruft zum Aktionstag gegen Rassismus am 28. August in Köln auf!

Die Kommunistischen Partei Iran schreibt:

Von REBELL Köln

Die Gefahr von Rassismus ist heute nicht mehr dieselbe wie die Gefahr, die in der Vergangenheit in einer historischen Periode aufgetreten ist.

 

Symbole für das Wachstum des Rassismus in jüngster Zeit sind Trump in den USA, Bolsonaro in Brasilien, Victor Urban in Ungarn, Benjamin Netanyahu in Israel, Erdogan in der Türkei, Marin Le Pen in Frankreich, Matteo Salvini in Italien und Boris Johnson in Großbritannien. Diese Liste kann erweitert werden. Das Wachstum des Rassismus ist daher eine ernsthafte Gefahr, und man kann nicht ohne Maßnahmen warten oder nur zusehen, wie Rassismus die Welt zerstört. Das Wachstum des Rassismus ist mit der wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Krise des kapitalistischen Systems verbunden. Dieses kapitalistische System hat sich als unfähig erwiesen, die Probleme der Menschheit zu lösen.

 

Deshalb müssen wir an der reaktionären Front eine führende Einheitsfront bilden. Die Einheitsfront gegen das Wachstum von Faschismus und Rassismus sollte nicht auf ein Land beschränkt sein, sondern ein internationaler Horizont sein. Das Anwachsen des Rassismus trennt die Arbeiterbewegung und die fortschrittlichen Bewegungen und schafft ein Vakuum, das den Weg für die Ausweitung der Rechten ebnet.

 

Infolgedessen werden wir an dieser Aktion, die am 28.08 gegen Rassismus stattfinden wird, teilnehmen, unsere Solidarität mit der Arbeiterbewegung und den fortschrittlichen Bewegungen zum Ausdruck bringen und unsere Opposition gegen die Vertreibung von Flüchtlingen und rassistisches Verhalten zum Ausdruck bringen. In der iranischen Industrie gibt es derzeit weit verbreitete Streiks. Zum Beispiel in der Zuckerfabrik Haft Tappeh, in der Maschinenbaufabrik Arak (HEPCO), in der petrochemischen Industrie und in der südlichen Ölindustrie. Wir erklären unsere Solidarität mit diesen Kämpfen und fordern alle linken und kommunistischen Parteien, Gewerkschaften auf der ganzen Welt, auf, diese Streiks zu verteidigen.

 

Insbesondere sprechen wir uns gegen das rassistische Verhalten der Islamischen Republik Iran sowie gegen einen Teil des iranischen Volkes gegenüber den Arbeitern und Menschen in Afghanistan aus.