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Schon wieder eine Schlappe für Opel - Erfolg für Christian Kowoll!

Am Freitag, 14. August, fand der Gütetermin von Christian Kowoll statt, in dessen Rahmen es gegen eine „persönliche Verwarnung“ seitens der Personalabteilung von Opel Bochum ging.

Korrespondenz aus Bochum

Angeblich würde er die Arbeitsweise beim Kommissionieren nicht einhalten. Das ist wieder ein politisch motivierter Versuch, Christian Kowoll zu zermürben und er reiht sich in das Mobbing ihm gegenüber ein. Dagegen organisierte der Solidaritätskreis „Einer für alle – alle für einen“ eine Protestkundgebung vor dem Bochumer Gerichtsgebäude, an dem 20 Kollegen und Freunde teilnahmen. Da wurde die Solidarität praktisch und Christian Kowoll wurde der Rücken gestärkt.

 

Das Ergebnis des Gütetermins: Opel hat schon wieder eine Schlappe bekommen! Opel musste die „Verwarnung“ wegen Formfehlern zurückziehen. In ihrem blinden Hass scheinen sie nicht mal in der Lage zu sein, formal richtig zu arbeiten – peinlich für Personalchefin Koslowski. Aber darum geht es Opel/PSA ja nicht: Sie wollen Christian Kowoll mit antikommunistischem Mobbing mürbe machen und die Kollegen zur Ruhe zwingen, alle Verzichtsprogramme still hinzunehmen.

 

Aber die Leute wollen sich nicht ducken. Jetzt wo immer mehr Menschen rund um den Globus eine alternative Gesellschaftsform zum Kapitalismus suchen und diskutieren, wird der Antikommunismus neu geschürt. Deshalb auch die drei neuen Abmahnungen, gegen die Christian Kowoll natürlich klagt. Der überparteiliche Solidaritätskreis sammelt auch Spenden für die Prozesskosten. Die MLPD Bochum machte auch auf die Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ aufmerksam: Geht es den Herrschenden darum, alles zu verhindern, was ihnen im Weg steht? Zusammenhalt und Solidarität, Durchhaltevermögen und Offensivgeist sind schon immer die Trümpfe der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung.