Frankfurt/Main

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Etliche Jugendliche wollen im REBELL mitmachen

Der Aktionstag gestern setzte mitten in der Frankfurter Innenstadt ein Signal gegen Rassismus, Antikommunismus und Abschiebungen.

Etliche Jugendliche wollen im REBELL mitmachen

Rund 50 bis 60 feste Teilnehmerinnen und Teilnehmer und hunderte Passanten hörten den zahlreichen Reden und der Musik von den los Pueblos gespannt zu. Es sprachen Vertreterinnen und Vertreter von REBELL, YDG, MLPD, ein kämpferischer Kollege von LSG (Frankfurt Flughafen), drei Aktivisten gegen Abschiebungen aus Pakistan, Opelaner und ein Azubi mit Grußbotschaft von einem Kollegen.

 

Im Mittelpunkt stand die Einheit des Kampfes gegen das kapitalistische System als Wurzel des Rassismus und des Antikommunismus. Viele berichteten von rassistischen und antikommunistischen Angriffen, die sie selbst erlebt hatten; so auch die Grußbotschaft von Elliot, der verurteilt wurde, obwohl er das Opfer von rassistischer Gewalt wurde. Dagegen wurde eine Solidaritätserklärung mit großer Mehrheit verabschiedet.

 

Unter Jugendlichen war die Verbindung des Kampfes gegen Rassismus und Antikommunismus neu. Dabei ist es doch bezeichnend, wie Rassisten vom Schlage Donald Trumps ihre zutiefst menschenverachtende Weltanschauung vor allem mit antikommunistischen Attacken rechtfertigen.

 

Eine ganze Reihe von Jugendlichen stimmte zu, dass wir eine offene Debatte über den Sozialismus brauchen. Sieben Jugendliche trugen sich ein, dass sie beim REBELL mitmachen oder ihn kennenlernen wollen.