Bürokratie

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30 Prozent teurer – der Personalausweis

Die Ausstellung von Personalausweisen soll um 30 Prozent teurer werden. Gemäß § 1 PersAuswG (Gesetz über Personalausweise und den elektronischen Identitätsnachweis) ist jeder Deutsche ab 16 Jahren verpflichtet, einen gültigen Personalausweis zu haben. Das macht die drastische Gebührenerhöhung von 28,80 Euro auf 37,44 Euro (ab 24 Jahre) zum Zwangsgeld. Die Begründung mit dem teureren Verwaltungsaufwand ist dreist: Im Sinne einer lückenlosen Überwachung würden die Ausweise immer aufwändiger. Bezahlen sollen das die breiten Massen – einschließlich bedürftiger Menschen wie etwa Hartz-IV-Bezieher.