Düsseldorf

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Beim Aktionstag über gesellschaftliche Alternativen diskutiert

Anlässlich des bundesweiten Aktionstags am 28. August haben auch der REBELL Düsseldorf und der Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in Solidarität International eine Kundgebung gegen Rassismus und Abschiebungen durchgeführt.

REBELL Düsseldorf

Es beteiligten sich rund 30 Leute, unter anderem MLPD und REBELL, kurdische Aktivisten, Flüchtlinge, die aktiv sind für ihre Rechte, und weitere Jugendliche. Eine junge Rebellin und ein Vertreter vom Freundeskreises Flüchtlingssolidarität moderierten die Kundgebung.

 

Es gab viele Redebeiträge und Erfahrungsberichte. Zum Beispiel über eine Freundin aus Marokko, die gemeinsam mit ihrem Mann aus Guinea fliehen musste. Sie wurde in Marokko von ihrem Bruder geschlagen und verfolgt, weil er nicht damit einverstanden war, mit wem sie zusammen ist. Die beiden haben gemeinsam in Deutschland ein Kind bekommen und unsere Freundin darf noch nicht einmal zusammen mit ihrem Mann wohnen, sondern wohnt seit drei Monaten mit ihrer Tochter in einer Flüchtlingsunterkunft, wo jeden Tag die Gefahr besteht, dass sie und ihre Tochter sich mit dem Coronavirus anstecken.

 

Es wurde auch berichtet, unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen Flüchtlinge in den Unterkünften leben und dass sie um scheinbar banale Dinge kämpfen wie W-Lan, gesundes Essen und Medizin. Es ist wichtig, dass wir über gesellschaftliche Alternativen diskutieren. Das will der moderne Antikommunismus verhindern – deswegen richtete sich unser Aktionstag auch gegen den Antikommunismus. Mehrere neue Mitstreiter haben sich für den Freundeskreis Flüchtlingssolidarität eingetragen.

 

Am Ende waren wir uns alle einig: Diese Aktion heute ist genau richtig! Auch wenn wir noch zu wenig Leute sind, müssen wir erst recht zusammenhalten und wachsen! Hoch die internationale Solidarität! Mach mit im REBELL und im Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in Solidarität International!