Berlin-Neukölln

Berlin-Neukölln

Literaturverkauf bei der Antikriegstagskundgebung

Es zeigte sich an diesem Abend eine bemerkenswerte Offenheit von vielen Menschen, darunter Arbeiter, Jugendliche, Frauen, Migranten, aber auch Kleinunternehmer und sogar Teilnehmer der Demonstrationen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen.

Korrespondenz

Deutlich wurde: Die auf einem Sandwich vorgestellten Bücher und Broschüren waren die Highlights des Abends. Allen voran die Broschüre "Über die Herausbildung der neuimperialistischen Länder" in Deutsch und Türkisch. Davon wurden sieben Exemplare verkauft. Einmal auf Türkisch an eine begeisterte Türkin. Die kurze Vorstellung dieser Broschüre als Hintergrund für die extremen Spannungen derzeit im Mittelmeer zwischen der Türkei und Griechenland fand viele Interessenten.

 

Die zweite Broschüre zum Kapitalismus war "Wir sind der Fortschritt - Herausforderungen in Zeiten von Digitalisierung, E-Mobilität und Wirtschaftskrise". Auch diese vom Standpunkt der Arbeiterklasse ausgehende Broschüre fand bemerkenswerten Absatz. 25 Exemplare wechselten den Besitzer. Spenden in Höhe von 18 Euro gingen in die Kasse.

Götterdämmerung über der neuen Weltordnung

592 Seiten

14,80 €

mehr Infos

Jetzt bestellen

 

Weiter wurde wie schon am 1. Mai das Buch "Götterdämmerung über der 'neuen Weltordnung'" intensiv beworben, was zu längeren Debatten führte. Teiweise auch mit Kleinunternehmern, die direkt Interesse an diesem Buch äußerten. Ein Statement: "Ich denke, ich werde mein Geschäft verkaufen. Es geht ja eh nur um den Profit und so wie ich es sehe, kommen meine Mitarbeiter unter die Räder."

 

Weiter wurde das Buch "Krieg und Frieden und die sozialistische Revolution" von Willi Dickhut beworben, was auch auf Interesse stieß. Diese zwei Stunden stellten bewusst den Kapitalismus / Imperialismus ins Zentrum, womit für knapp 30 Euro Literatur verkauft wurde, teilweise längere Diskussionen entstanden und Besuche in der Geschäftsstelle der MLPD angekündigt wurden.