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„Black Lives Matter – wir stimmen zu - Baloch Lives Matter, too – lasst uns auch hier zustimmen“

„Black Lives Matter – wir stimmen zu - Baloch Lives Matter, too – lasst uns auch hier zustimmen“ so die Überschrift über dem Flugblatt, das am Samstag, 5. September, anlässlich einer Kundgebung der Bewegung für ein freies Belutschistan auf dem Hachmannplatz am Hamburger Hauptbahnhof verteilt wurde.

Von sb
„Black Lives Matter – wir stimmen zu - Baloch Lives Matter, too – lasst uns auch hier zustimmen“
Bild von der Kundgebung (rf-foto)

Darin wird von der Ermordung des jungen Belutschen Hayat Mirza Baloch vor drei Wochen durch pakistanische Soldaten berichtet: „Sie traten Hayat, schlugen ihn mit Gewehrkolben, warfen ihn zu Boden und schossen vor den Augen seiner Eltern acht Mal auf ihn.“

 

Rund 30 belutschische Demonstrierende mit Fahnen und Schriftplakaten hatten sich versammelt, solidarisch unterstützt von der MLPD und einer Mitgliedsfrau des Frauenverbands Courage. Mumtaz Baloch, Vertreter der Bewegung für ein freies Belutschistan informierte über die Lage in seiner Heimat. (Hier gibt es ein Interview mit ihm auf Rote Fahne News!)

 

Der deutsche Imperialismus unterstützt die pakistanischen Besatzer, allein zwischen 2001 und 2018 mit über einer Milliarde Euro Kriegswaffen, die dann auch zur Niederschlagung von belutschischen Aufständen eingesetzt wurden und werden.

 

In der Grußbotschaft des Vertreters der MLPD, Joachim Griesbaum – gleichzeitig Kandidat zu den Bundestagswahlen der Internationalistischen Liste/MLPD - hieß es unter anderem: „Wir unterstützen euer Anliegen und euren Kampf für ein souveränes, freies und demokratisches Belutschistan, und fügen hinzu: Auf dem Weg zu einer Gesellschaft ohne kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung! … Wir wissen auch, dass ein Volk allein kaum erfolgreich den Weg der Befreiung gehen kann. Deswegen setzen wir uns für die gemeinsame Vorbereitung einer internationalen sozialistischen Revolution ein.“

 

Zum Schluss sein Aufruf: „Werdet Teil des breiten Stroms des gemeinsamen Kampfs gegen den Imperialismus! Unterstützt das Projekt einer weltweiten Einheitsfront gegen Imperialismus, Faschismus und Krieg!“ Außerdem lud er zur Zusammenarbeit im Internationalistischen Bündnis in Hamburg ein.