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Katastrophenalarm - Die Westküste brennt!

Der Leugnung der Klimakrise von US-Präsident Donald Trump zum Trotz fressen sich gigantische Wald- und Buschbrände seit Wochen durch alle Staaten der Westküste der USA.

Korrespondenz aus Kamp-Lintfort
Katastrophenalarm - Die Westküste brennt!
Aktuelles Bild vom Waldbrand in Kalifornien (foto: gemeinfrei)

Fünf Städte wurden weitgehend zerstört. 33 Menschen sind schon gestorben und die Zahl steigt weiter. Die jetzigen Feuer erreichen neue Rekorde und Dimensionen. Sechs der 20 größten Waldbrände, die es in der jüngeren Geschichte Kaliforniens gegeben hat, haben bereits dieses Jahr gewütet. Mehr als eine halbe Million Menschen sind alleine im Bundesstaat Oregon aufgerufen, sich auf Evakuierungen vorzubereiten. Im Kampf gegen die Flammen gehe es nun "vor allem darum, Menschenleben zu retten", erklärte die Feuerwehr. Allein in Oregon brennt mit mehr als 3600 Quadratkilometern eine Fläche von der Größe Mallorcas. In Kalifornien verbrannten bereits 12.500 Quadratkilometer.

 

Begünstigt werden die Brände durch starke Winde und erneuten Hitzewellen (44 Grad in Los Angelas). Dass dies vor der eigentlichen „Waldbrandsaison“ und in diesem Ausmaß stattfindet, sind eine existenzielle Bedrohung der Lebensgrundlagen.

 

Ein mal mehr heißt es: „Katastrophenalarm! – was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?“ Das wird auch eine der Kernfragen auf dem Aktionstag der Fridays-for-Future – Bewegung am 25. September sein. In über 200 Städten Deutschlands sind dazu Aktivitäten angekündigt. Auch die Umweltgruppen der MLPD und der Jugendverband REBELL mobilisieren dazu. Insbesondere mit der Organisierung der Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung im Kampf um Arbeitsplätze UND Umweltschutz. Das Buch mit dem gleichnamigen Titel verschafft nicht nur Hintergrundwissen, sondern macht auch Mut zum Handeln.

 

Hier geht es zum Buch "Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?