VW-Diesel-Skandal

VW-Diesel-Skandal

Kriminelle Bande VW-Vorstand

Im September 2020 jährt sich der Diesel-Skandal zum fünften Mal.

Von jgä

Er hat offenbart, wie skrupellos der Konzern über Leichen ging und die natürliche Umwelt schädigte, um „möglichst hohe Verkaufszahlen mit möglichst hohem Gewinn“ zu erreichen.¹ Daher klagte schon 2019 die Staatsanwaltschaft Braunschweig Martin Winterkorn, den damaligen Vorstandsvorsitzenden, und vier weitere Manager an. Wegen besonders schweren Betrugs.

 

Damals schon sicherlich ein Ergebnis der breiten Empörung über VW und der unermüdlichen Aufklärungsarbeit der MLPD und des Internationalistischen Bündnisses. Jetzt hat das Landgericht Braunschweig die Anklage zugelassen und noch einen drauf gesetzt: Es bestehe ein hinreichender Tatverdacht „wegen gewerbs- und bandenmäßigem Betrugs“² Wir haben es hier also nicht mit einem normalen Betrüger zu tun, nicht einmal im besonders schweren Fall, sondern mit einem Mann, der dies berufsmäßig betrieben hat. Also ein Berufsbetrüger. Und er handelte in einer kriminellen Bande. Selten so offen festgestellt. Eine Qualifizierung, die wir uns durchaus zu eigen machen. Fehlt nur noch die Familienbande Piech-Porsche, die Hauptprofiteure bei VW.