Russland

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„Schwarzer Himmel“ über dem Gebiet Tscheljabinsk im Ural

Die Tage vom 9. bis zum 11. September hat der meteorologische Dienst der Region zu „Tagen des Schwarzen Himmels“ mit der Gefahrenstufe Eins erklärt.

Korrespondenz aus Esslingen

Wegen zu hohem Staubgehalt in der Luft. Es gilt: Viel trinken, aber kein Wasser aus dem Hahn, kein Grillen im Freien, nach Möglichkeit kein Autofahren, sondern öffentlichen Verkehr nutzen. Bei Halsweh, Husten, Kopfschmerzen sofort den Arzt aufsuchen.

 

Zur Protestdemonstration, zu der eine Initiative aufgerufen hatte, kamen einige Hundert Leute, viele mit selbst gemalten Schildern. Frauen, Kinder, Männer. Sämtliche Plätze in der Stadt hatte ihnen die Stadt verboten, so kamen sie im Gagarin-Park zusammen. Die Empörung war tief. „Es reicht, wie man uns vergiftet. Wir wollen diese Luft nicht mehr atmen und unsere Kinder nicht mehr sterben sehen“, hieß es. Die Protestierenden riefen dazu auf, dass alle gegen den ständigen Smog kämpfen müssen. Sie hatten den Bezirksgouverneur aufgerufen, zu kommen. Der blieb lieber weg. Eine Frau erklärte: „So einen Gouverneur brauchen wir nicht und auch nicht seine Partei!“ Gemeint war das „Einheitliche Russland“, die Partei Putins.