Düsseldorf

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MLPD und REBELL mit Transparent und Bauchladen

Gut zweitausend Demonstranten waren dem Aufruf von Fridays-for-Future gefolgt, am 25. September 2020 anlässlich des weltweiten „Klimastreiktags“ zu demonstrieren.

Korrespondenz

Damit war diese erste größere Demonstration in 2020 deutlich kleiner ausgefallen als diejenige, die im Vorjahr am 20. September 2019 noch ca. Zwanzigtausend auf die Beine brachte. Das war damals auch insbesondere ein Höhepunkt des Zusammenschlusses der Jugendumweltbewegung mit breiteren Kräften aus Betrieben, Gewerkschaften.

 

Die Demonstration war spürbar weniger getragen und geprägt von schwungvollem Schülerprotest, wurde auch nicht mehr während der Unterrichtszeit veranstaltet, sondern erst am späten Nachmittag. Unter den Rednern der Auftaktkundgebung war ein Redner der Gewerkschaft ver.di, der gewerkschaftliche Unterstützung der Klimaaktivisten verkörperte. Ein anderer Beitrag plädierte für vegane Lebensweise, ein dritter Beitrag beklagte, dass die Politik zu wenig tue.

 

Wir beteiligten uns als REBELL/Rotfüchse und MLPD mit dem Transparent „Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft!“ und auch mit einer Serie von Kleinplakaten.

 

In etlichen Gesprächen konnten wir angeregt über die Notwendigkeit sprechen, dass das Gesellschaftssystem insgesamt geändert werden muss, dass wir eine sozialistische Gesellschaft benötigen, um Mensch und Natur in Einheit gerecht zu werden. Und wir benötigen eine offene demokratische Streitkultur zur Auseinandersetzung um solche Fragen – nicht die ausgrenzende Beschlussfassung, die diesmal festlegte, dass von jeder Partei das Logo nur entweder auf einem Transparent oder auf einer Fahne zu sehen sein darf. Flyer/Literatur sollten ebenfalls unter Berufung auf Gesundheitsschutz nicht verteilt werden.

 

Unseren Bauchladen haben wir aber nicht aufgegeben, und trotz der Restriktionen wechselten etliche REBELL-Hefte den Besitzer.