Lübeck

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"One solution - revolution"

Etwa 1500 Jugendliche und einige Ältere waren dem Aufruf von Fridays for future Lübeck gefolgt.

Korrespondenz
"One solution - revolution"
(rf-foto)

Die REBELLen hatten mit ihrem Flyer, der vor zwei Berufsschulen verteilt wurde, dazu aufgerufen, sich hinter dem Transparent „ONE SOLUTION - REVOLUTION“ einzureihen. Dahinter und im Block des Internationalistischen Bündnisses mit Umweltgewerkschaft, Frauenverband Courage und MLPD waren etwa 30 Teilnehmer.

 

Vor Beginn boten einige Genossen das Buch „Katastrophenalarm!“ an und warben für den Studienkreis. Das nächste Mal diskutieren wir das Kapitel „Die Lösung der Umweltfrage im Sozialismus“. Eine Gruppe von Schülern, die extra von der 100 km entfernten Insel Fehmarn angereist waren, interessierte sich lebhaft dafür. Da sie ein Problem haben, mitten in der Woche hin und zurück zu kommen, wollen wir ein Treffen auf Fehmarn vereinbaren.

 

Eine Schülergruppe, die das Thema Umweltzerstörung behandelt, will uns in den Unterricht einladen. Acht weitere gaben uns ihre Adresse. Auf der Suche nach einem antikapitalistischen Block stieß eine Gruppe von jungen Antifaschisten zu uns und skandierte mit uns „One soution – revolution“. Wir kamen mit ihnen zum ersten Mal ins Gespräch – sicher nicht das letzte Mal.

 

Einer sprach seinen Vorbehalt gegenüber MLPD offen aus: „Alt gewordene Dogmatiker“. Dass einige von uns inzwischen alt geworden sind, lässt sich nicht leugnen, aber die Antifaschisten fühlten sich ja gerade vom Transparent unserer REBELLEN angezogen. Und dass wir keine Dogmatiker sind, konnten wir gerade am Buch „Katastrophenalarm!“ nachweisen. Interessiert nahmen sie den Aufruf „Gib Antikommunismus keine Chance!“ und sie wollen uns dazu ihre Entscheidung mitteilen. Der wichtigste Erfolg aber ist, dass sich eine neue REBELL-Gruppe herausbildet.