Belarus

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Solidarität mit den Kämpfen der Massen gegen Lukaschenko

Das faschistische Regime des Diktators Alexander Lukaschenko ist erneut gegen friedliche Demonstranten - überwiegend Frauen - brutal vorgegangen.

Korrespondenz aus Bochum

Es gab 300 Festnahmen.¹ Sogar Kinder werden als politische Geiseln genommen. Die Behörden hatten den sechsjährigen Sohn der Minsker Aktivistin Jelena Lasartschik am Freitag in ein Heim gesteckt. Nach massiven Protesten kam er jedoch wieder frei. Trotzdem lassen sich die Frauen nicht von dem Tyrannen Lukaschenko einschüchtern. Die Proteste gehen weiter - trotz der Gefahr für Gesundheit oder gar Leben der Demonstranten.

 

Zwar wird das brutale Vorgehen des Staatsapparates Belarus gegen die friedlichen Demonstranten zu Recht von der EU bzw. Deutschland kritisiert, gleichzeitig ignoriert die EU schwere Menschenrechtsverletzungen in westlichen Ländern wie z. B. die brutalen Polizeiübergriffe in den USA gegen Migranten. Weiterhin sterben durch die menschenverachtende Flüchtlingspolitik der EU weiterhin viele Menschen auf der Flucht z. B. im Mittelmeer. Die imperialistische EU einschließlich Deutschland ringt in der Finanz- und Wirtschaftskrise ebenso um die Vorherrschaft der Konzerne auf dem Weltmarkt und strategischer Vorteile wie die übrigen imperialistischen und neuimperialistischen Staaten. Das beweist auch der Flüchtlingsdeal mit dem faschistischen türkischen Regime Recep Tayyip Erdoğans.

 

Das Volk von Belarus darf sich nicht vor den Karren des imperialistischen Westens oder eines anderen imperialistischen Staates spannen lassen. Nur ein gemeinsamer Kampf der Arbeiterklasse kann Lukaschenko stürzen! Ich begrüße die Solidarität mit Arbeitern aus der Ukraine, die u. a. als Streikbrecher für die Streikenden in Belarus angeworben werden sollten und dies völlig zu Recht abgelehnt haben!