Albstadt

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Verbindung mit Arbeiterkämpfen gegen Entlassungen

Zwischen 50 und 80 Menschen nahmen in Albstadt an der Fridays-for-Future Kundgebung am 25. September teil. Freude kam auf, als berichtet wurde, dass der Trend auch in größeren Städten wieder nach oben geht.

Korrespondenz
Verbindung mit Arbeiterkämpfen gegen Entlassungen
(rf-foto)

Während jugendliche Teilnehmer an der Kundgebung in der Minderheit waren, wird das Orga-Team, in dem ein Rebell aus Albstadt mitarbeitet, von Jugendlichen getragen. Das offene Mikrofon ist inzwischen Standard.

 

Kontinuierlich setzt sich Albrecht Dorow für die Förderung des ÖPNV, im Besonderen der Talgangbahn, ein. Bernhard Schmidt betonte für die MLPD die Verbindung der Arbeiterkämpfe gegen Entlasssungen, wie bei Daimler, und in der ver.di Tarifrunde mit der Umweltbewegung und schlug eine offene Diskussion über die gesellschaftliche Perspektive des echten Sozialismus vor. Andreas Raschke sprach für die SPD Messstetten und orientierte auf die 17 UN-Ziele einer nachhaltigen Entwicklung. Christiane Kasprik vom ZUG-Vorstand ging darauf ein und forderte die Demonstrierenden auf, das Erreichen der Ziele nicht den Regierenden zu überlassen.

 

Als Gastredner war Thomas Friedrich vom Verein Sonnenenergie Zollernalb eingeladen. Er prangerte an, dass ab 1.1.2021 20 Jahre alte Photovoltaikanlagen aus der EEG-Förderung herausfallen, obwohl sie noch funktionstüchtig sind. Ebenso die bürokratischen Hürden und Fallstricke, wenn man versucht, den auf dem eigenen Dach erzeugten Photovoltaikstrom selbst zu nutzen. Er kritsierte bezogen auf Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die „Verbrüderung mit den Energiekonzernen“.

 

Als einzige Partei trat die MLPD mit Transparent auf. Eine gute Idee war die Verbindung der Teilnehmer mit Bändern, wodurch die optische Wirkung erhöht wurde. Auf Gesundheitsschutz wurde von Moderatoren und Teilnehmern großer Wert gelegt.