Daimler

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Diskussion am „Gießerei-Tor“

Am „Gießerei-Tor“ ging die Kollegenzeitung „Stoßstange“ weg wie warme Semmeln.

Korrespondenz aus Stuttgart

Der Daimler-Vorstand verliert sich in seinen Stellungnahmen nach wie vor in Allgemeinheiten zu den Plänen in Sachen Arbeitsplatzvernichtung, während für die Kollegen inzwischen mehr und mehr klar wird, dass es sich hier um eine Kriegserklärung an alle Kolleginnen und Kollegen und ihre Familien handelt.

 

Deswegen wird im Werksteil Mettingen sehr begrüßt, dass endlich eine Info- und Protestversammlung für alle Werksteile im Werk Untertürkheim gemacht wird. Wir sprachen darüber, dass Schluss sein muss mit Geheimverhandlungen, und dass es notwendig ist, zu kämpfen, um die Schließungs- und Abbaupläne zu Fall zu bringen. Die Durchsetzung der 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich jetzt ist eine geeignete Maßnahme um Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen.

 

Am Motorenwerk in Bad-Cannstatt gab es zum Schichtwechsel etliche Gespräche über den notwendigen Kampf. Es gab Zustimmung: „Ja, aber dann mal richtig. Es stimmt, eine Protestversammlung reicht nicht“. Da spielt dann die Frage: „Wie steht man zur MLPD?“ eine wichtige Rolle. Und einige meinten auch: “Die IGMetall kannst du vergessen!“ Nein! Wir müssen selber die Gewerkschaft IG Metall zu unserer Kampforganisation machen.