Halle an der Saale

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Erfolgreicher Aktionsstand am 1. Jahrestag des faschistischen Attentats

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, gaben bei der offiziellen Gedenkfeier zum 1. Jahrestags des faschistischen Attentats in Halle Bankrotterklärungen ab. Haseloff will "ein Sensorium aufbauen, um so etwas in Zukunft zu verhindern."

Korrespondenz
Erfolgreicher Aktionsstand  am 1. Jahrestag des faschistischen Attentats
(rf-foto)
Die Antwort darauf, was das sein soll, bleibt er schuldig. Notwendig ist kein schwammiges "Sensorium", sondern konsequente Aufklärung, Bestrafung des Täters, Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda, Aufdecken und Zerschlagen faschistischer und faschistoider Netzwerke in Polizei und Staatsapparat. Vor allem kommt es darauf an, eine breite, überparteiliche antifaschistische Einheitsfront aufzubauen.
 
Von den Sprechblasen der bürgerlichen Politiker haben immer mehr Menschen genug. So traf unser Auftreten unter der Losung: "Gib Antikommunismus, Faschismus, Rassismus und Antisemitismus keine Chance - für das sofortige Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda! Haft für den Neonazi Sven Liebich!" genau den Punkt.
 
Vor und nach dem Attentat konnte, kann und darf der geistige Brandstifter Liebich und seine Clique - mittlerweile gar mit juristischem Segen und unter Polizeischutz -immer mehr die Menschen unserer Stadt verbal terrorisieren und mit Anzeigen antifaschistisch gesinnte Bürger überschütten. So trafen unsere Forderungen voll ins Schwarze.
 
Und so handelten viele Hallenserinen und Hallenser und unterschrieben für die Bewegung "Gib Antikommunismus keine Chance!" und für die Wahlzulassungen der Internatonalistischen Liste/MLPD sowie als neue Mitglieder der Wählerinitiative "Adrian Mauson". Das Rote Fahne Magazin und die Broschüre "Antideutsche - Links blinken, scharf rechts abbiegen" wurden gekauft. Und gespendet wurde ausdrücklich für die MLPD.
 
Das Theater einer jämmerlichen Gruppe von Antideutschen, die sich mit Kreischen und Schreien hinter einer Fahne mit Davidstern unwürdig aufführten, konnte unserer Sache keinen Abbruch tun. So fühlten sich einige Leute gerade deshalb herausgefordert, uns zu unterstützen, oder sich auch über die Antideutschen zu informieren und entsprechendes Material zu kaufen.