Kampf um die Denkweise

Kampf um die Denkweise

Daimler, Thyssen, MAN und Co. - Wie wird man sich einig, um gemeinsam zu kämpfen?

Aufkündigung von Zukunftsverträgen, Stellenstreichungen, Verlagerung ins Ausland oder Schließung ganzer Werke – die Industriearbeiter in Deutschland sind heute wie lange nicht herausgefordert diese Angriffe offensiv zu beantworten. Die Diskussionen in Pausenversammlungen oder bei Protestkundgebungen machen deutlich, dass die Bereitschaft zu streiken wächst.

Korrespondenz
Daimler, Thyssen, MAN und Co. - Wie wird man sich einig, um gemeinsam zu kämpfen?
Stahlarbeiter beim Aktionstag am 16. Oktober in Düsseldorf (rf-foto)

Tausend Fragen sind jedoch zu klären: „Machen die nicht eh was sie wollen?“, „Ist es nicht schon zu spät?“, „Wer führt den Kampf?“, „Kriegen wir Kurden und Türken, Kommunisten und Christen überhaupt unter einen Hut?“

 

Obwohl jeder Kollege, jede Kollegin mehr oder weniger mit den gleichen Tatsachen konfrontiert ist, gibt es doch verschiedenste Meinungen darüber. Wie dieser Meinungsstreit entschieden wird, ob für den gemeinsamen Kampf um die Zukunftsinteressen der Arbeiter oder dafür, einen individuellen Ausweg zu suchen, hängt wesentlich vom Kampf um die Denkweise ab.

 

„Die Menschen waren in der Politik stets die einfältigen Opfer von Betrug und Selbstbetrug, und sie werden es immer sein, solange sie nicht lernen, hinter allen möglichen moralischen, religiösen, politischen und sozialen Phrasen, Erklärungen und Versprechungen die Interessen dieser oder jener Klasse zu suchen.“ (Lenin Werke Bd. 19, S. 8) Je besser wir es verstehen, die Klasseninteressen hinter den Phrasen von „Zukunftsprogrammen“ oder „Sozialverträgen“ oder hinter der antikommunistischen Hetze gegen die angeblich „stalinistische MLPD“ zu erkennen, desto mehr wächst auch das Verständnis, dass wir nicht mit Konkurrenzdenken und Egoismus – also der Spaltung durch die kleinbürgerliche Denkweise -, sondern nur mit dem Zusammenschluss der Arbeiter auf Grundlage der proletarischen Denkweise im Kampf vorankommen. Das ist der entscheidende Weg, um sich einig zu werden.

 

Um wirklich Durchblick zu bekommen, muss man die Gesetzmäßigkeiten des Kampfs um die Denkweise richtig studieren. Die MLPD hat sie analysiert und im Buch „Der Kampf um die Denkweise in der Arbeiterbewegung“ zusammengefasst. Es gehört deshalb in die Hand jedes kämpferischen Kollegen, jeder kämpferischen Kollegin, die nicht bereit sind, sich weiter an der Nase herumführen zu lassen!

 

Gemeinsame Lesegruppen und Studienabende werden von den Ortsgruppen der MLPD organisiert, denn: „Gegen diesen in stets neuer Form auftretenden Druck (des kleinbürgerlichen Einfluss auf die Arbeiter – d. Verf.) hilft nur eine feste theoretische Grundlage, hilft nur die beständige Auswertung und Verarbeitung aller Erfahrungen mit Hilfe der Theorie des Marxismus-Leninismus. Das geht nicht ohne den proletarischen Ehrgeiz, um unermüdlich eine selbständige Orientierung in jeder Frage zu erkämpfen und ein sozialistisches Bewußtsein zu erlangen.“ („Der Kampf um die Denkweise in der Arbeiterbewegung“, S. 257)

 

Hier kann "Der Kampf um die Denkweise in der Arbeiterbewegung" gekauft werden!

 

Hier geht es zur Homepage des theoretischen Organs der MLPD, REVOLUTIONÄRER WEG!