Gelsenkirchen

Gelsenkirchen

Dreimonatige Haftstrafe für den Faschisten Henry Schwind!

Am 21. Oktober fand der zweite und abschließende Teil eines Prozesses gegen den Kreisvorsitzenden der Partei „Die Rechte“ Gelsenkirchen, Henry Schwind, am Gelsenkirchener Amtsgericht statt.

Korrespondenz

Mutige Mitarbeiterinnen des Instituts für Stadtgeschichte, zu dem auch das NS-Dokumentationszentrum gehört, bestätigten als Zeuginnen, dass Schwind mit einigen anderen Anfang des Jahres vor der Dokumentationsstätte rumgepöbelt, verächtlich ausgespuckt und Mitarbeiterinnen beleidigt hatte.

 

Henry Schwind ist bereits offen bekannt als führender Faschist in Gelsenkirchen. Er ist tief verstrickt in die neofaschistische Szene und schon häufig gegen Genossinnen und Genossen der MLPD und andere antifaschistische Kräfte aggressiv, verhetzend und gewaltbereit aufgetreten.

 

Im Laufe des Prozesses wurden rund 15 Vorstrafen von Schwind bekannt, darunter Volksverhetzung, Körperverletzung und Landfriedensbruch. Es hat ihm auch nichts genützt, dass von den von ihm benannten „Zeugen“ versucht wurde, eine völlig andere Version des Geschehens zu verkaufen und sein Auftreten zu verharmlosen - bis hin zu der Einschätzung, er würde sich von seiner Gewaltbereitschaft und rechten Gesinnung in der Vergangenheit distanzieren.

 

Das Gericht hat dies völlig zu Recht nicht geglaubt und ihn zu einer Haftstrafe verurteilt. Solche faschistischen Gewalttäter gehören hinter Gitter. Wir drücken den Mitarbeiterinnen des Instituts unsere volle Solidarität im Kampf gegen Schwind und seine Gefolgsleute aus! Keinen Fußbreit den Faschisten!