Leserbrief

Leserbrief

Eine sehr spezielle Zeugin...

Horst Dotten sagt „Danke“ für die Solidarität, die er im Rahmen seines Prozesses gegen antikommunistische und verleumderische Spalter von Fridays for Future Essen erhalten hat:¹

Eine sehr spezielle Zeugin...
Horst Dotten (vierter von rechts) mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern vor Gericht (rf-foto)

Wie berichtet, endete der Prozess gegen mich als Mitglied der MLPD mit einen vollständigen Freispruch. Zu offensichtlich war der fingierte Vorwurf eines tätlichen Angriffs und angeblicher Körperverletzung. Es ist aber auch nötig, etwas zu den Trägern der fingierten Vorwürfe gegen mich zu sagen.

 

Zur Erinnerung: Am 29. November 2019 wurde beim Fridays-for-Future-Aktionstag in Essen das Transparent mit dem Text "Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft! MLPD" auf Geheiß von zwei Teilnehmerinnen durch die Polizei mit Gewalt aus der Demonstration gezogen. Dies geschah mit der erfundenen Behauptung, ich hätte eine dieser Teilnehmerinnen tätlich angegriffen.

 

Schnell wurde im Prozess klar, dass der Vorwurf meiner angeblichen Tätlichkeit aus der Luft gegriffen war, weil die „Zeugin“ und Anzeigenerstatterin sich in Widersprüche verwickelte. Sie gab dabei deutlich zu erkennen, dass es ihr darum ging, ein Auftreten der MLPD zu verhindern. Gegenüber der Polizei hatte sie sogar angegeben, dass sie im Vorfeld der Demo ausdrücklich gegen die MLPD ausgerichtet worden war.

 

Selbst die Richterin bestätigte dagegen, dass die MLPD das Recht habe, an einer solchen Demonstration teilzunehmen.

 

Es ist ein wichtiger Erfolg gegen den Antikommunismus und gegen die Repression gegen Marxisten-Leninisten. Es ist ein wichtiger Ansporn, die Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ zu unterstützen.

 

Es war auf der Demonstration am 29. November nicht nur der fingierte Vorwurf gegen mich. Es gab sexistische Attacken gegen eine Genossin der MLPD, anderen Genossen wurde mit einen Fahrrad in die Hacken gefahren. Es war ein organisiertes Auftreten einer ganzen Gruppe gegen uns, die zielklar, bewusst und mit voller Absicht auch aggressiv gegen die MLPD und den Jugendverband REBELL vorging. Also, dass was sie selber tun, wollten sie mir unterstellen nach dem Prinzip: Selber stehlen, und dann rufen „Haltet den Dieb“.

 

Und das nicht zum ersten Mal. Mitglieder der gleichen Gruppe attackierten MLPD-Genossen bei der Demonstration im September in ähnlicher Weise. Sie attackierten damit das Demonstrationsrecht der MLPD in unverschämter Weise. Als Vorwand diente die Aussage, sie seien von den Ordnern „gebeten“ worden. Damit wurde auch die Aufgabe als Ordner missbraucht. Bis heute haben sich diese FFF-Organisatoren nicht dazu geäußert. Ordner haben die Demonstration zu schützen, und nicht Demonstrationsteilnehmer zu attackieren und mit Lügen zu überziehen.

 

Diese Auseinandersetzung gegen diese undemokratischen Methoden wird auf jeden Fall weiter geführt.