Saarbrücken

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Unterschriften für eine grundsätzliche Alternative zu diesem Krisenchaos

Ich bin aus Baden-Württemberg für drei Tage ins schöne Saarbrücken gefahren, um dort Unterschriften für die Wahlzulassung der Internationalistischen Liste/MLPD zu sammeln; dabei habe ich interessante Erfahrungen gemacht.

Korrespondenz

Mit je ein bis zwei Genossen aus Saarbrücken haben wir Teams gebildet, die sich mit großen Zwischenabständen auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrum postierten. Die erfolgreichste Ansprache war „Wir sammeln Unterschriften, es geht um die Unterstützung einer linken/revolutionären/grundsätzlichen Alternative zu diesem Krisenchaos“. Damit ist gleich klar, was wir von den Leuten wollen und dass wir für eine Alternative zu den bürgerlichen Parteien stehen.

 

Viele Leute fragten, wie wir uns das vorstellen und wofür das Kürzel „MLPD“ steht. Dann waren wir direkt bei der Frage des Sozialismus und des Antikommunismus. Ein Mann unterschrieb nach langem Zögern; er sagte: „Marx war gut, aber Lenin war doch auch für Unterjochung“. Daran konnten wir gut vertiefen, dass Lenin und der Sozialismus für die breiteste Demokratie für die Massen und Unterdrückung für die Imperialisten stehen.

 

Es war neu, dass auch einige SPD- und GRÜNEN-Wähler an einer offenen Diskussion über den Sozialismus interessiert sind und sich vorstellen können, an einzelnen Fragen mit uns zusammenzuarbeiten. Als großer Trumpf hat sich auch unsere kompetente Einschätzung zur Frage der Arbeitsplatzvernichtung bei den Monopolen erwiesen, wo viele unserer konsequenten Haltung und Forderung nach der 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich zustimmten.

 

Etwas zu kurz kam das Spendensammeln und die Werbung für das Internationalistischen Bündnis.