Atommüll

Atommüll

Castor-Transport rollt erneut durch Deutschland

Seit dem 2. November um 6.50 Uhr liegt ein Schiff mit sechs Castoren mit Atommüll in Nordenham (Niedersachsen) im Hafen. Das ganze Wochenende über gab es in mindestens elf Städten bundesweit Proteste gegen diese gefährliche Ladung und den Transport quer durch die Republik.

Von ges

Die Angst ist groß. Das Schiff hat seine GPS-Ortung ausgeschaltet und damit gegen internationales Seerecht verstoßen. Für ein großes Polizeiaufgebot entlang der Stecke wurde ein „Hygiene-Konzept“ erstellt. Jedoch selbst die Gewerkschaft der Polizei kritisiert den Transport angesichts der Pandemie.

 

Willkommen geheißen wird der Castor im Zwischenlager im südhessischen Biblis von einer schwarz-grünen Landesregierung. Hier bahnt sich an, was selbst nach einem Atomausstieg im Jahr 2022 noch lange auf uns zukommt: Im Ausland wiederaufbereiteter Atommüll ist wieder zurückzunehmen. Ein nicht kalkulierbares atomares Risiko durch Mängel an den Castoren oder auch in den „Zwischen-lagern“, weitere Nutzung des aufbereiteten Atommülls für Atomwaffen.

 

Das zeigt: Wachsamkeit und Widerstand ist mehr als notwendig!

 

Die MLPD unterstützt die Forderungen des Bündnisses CASTOR-stoppen | www.castor-stoppen.de fordert: Atomkraft = Atommüllkatastrophe & Super-GAU! Alle AKWs abschalten – sofort und weltweit!