Halle an der Saale

Halle an der Saale

Geht nicht zu den rechten massenfeindlichen "Anti-Corona"-Demos

Fakt ist, dass in Halle an der Saale hier Kräfte am Werk sind, die zu 100 Prozent am krisengeschüttelten Kapitalismus festhalten, der Ursache für Pandemien wie Corona bis hin zu Massenentlassungen und ihn gegen eine echte Alternative einer von Ausbeutung, Unterdrückung, Umweltzerstörung und Kriegen befreiten Gesellschaft verteidigen.

Korrespondenz

Fakt ist aber auch, dass dem Versuch der Herrschenden, demokratische Rechte und Freiheiten unter dem Deckmantel "Corona"  abzubauen, entschiedener Widerstand entgegengesetzt werden muss. Gesundheitsschutz "Ja" - Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten "Nein" - das vertrat und vertritt die MLPD konsequent.

 

Den Organisatoren dieser "Anti-Corona"-Demos, die aus der ultrareaktionären bis faschistischen Ecke kommen, geht es aber gar nicht um den Erhalt demokratischer Rechte und Freiheiten. Sie nutzen das Thema Corona ausschließlich, um die berechtigte Angst und Sorge der Menschen in der aktuellen Situation für ihre massen- und menschenfeindlichen Ziele zu nutzen.

 

Sie seien "intolerant gegenüber den erklärten Feinden freier Meinungsäußerungen und ideologischen Denken", wie sie selber erklären. Das heißt: Auch faschistische und rassistische Propaganda darf betrieben werden, aber bei der Befreiungsideologie, wie die des Marxismus-Leninismus, die wissenschaftlich fundamentiert die Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten in Natur, Gesellschaft und Denken aufzeigt, da sei man ganz klar intolerant.

 

Worte, die dann zum Inhalt haben, man sei auch intolerant gegenüber extremistischen Positionen jeder Couleur, lassen als Stichwortgeber die „Schlapphüte“ des Bundesamtes für „Verfassungsschutz“ vermuten, das von faschistischen Kräften einst gegründet wurde und derzeit selbst mal wieder versucht, seine braunen Seilschaften zur NPD, zum faschistischen NSU und zur AfD und seinen offenen Antikommunismus wie gegen das fortschrittliche Rebellische Musikfestival in Thüringen und seine "Gefährder"-Ansprachen gegen Repräsentanten der revolutionären Arbeiterbewegung in Deutschland vergessen zu machen.

 

Wenn dann zugleich von dem ominösen "Organisationsteam" der Anti-Corona-Bewegung behauptet wird, es könne mit dem Faschisten Sven Liebich aus Halle und anderen rechten Gruppen keine Zusammenarbeit geben, dann ist das genau das, was man Demagogie nennt.

 

Auch mit dieser Biedermeiernummer, dem Versuch sich ein gut-bürgerliches Mäntelchen umzuhängen, wird die sogenannte "Anti-Corona-Bewegung" auch in unserer Stadt nicht durchkommen.

 

Die Leute haben durch das Auftreten der Anti-Corona-Bewegung in Berlin ihre Erfahrung gemacht und werden der neuerlichen Demagogie faschistoider und faschistischer Kräfte aus der Querfront bis ins Lager der "gut" bürgerlichen Parteien hinein nicht auf den Leim gehen.

 

Die übergroße Mehrheit der Hallenserinnen und Hallenser ist fortschrittlich gesinnt. Sie werden sich nicht an der reaktionären Anti-Corona-Demo von Corona-Leugnern bis hin zu Faschisten beteiligen.