Lübeck

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Auf, ihr Völker dieser Erde

Laut schallte das Solidaritätslied von Brecht/Eisler durch die Fußgängerzone der Lübecker Innenstadt am Mittag des 14. November.

Korrespondenz

Die Kundgebung des Internationalistischen Bündnisses hatte ihre eineinhalbstündige Kundgebung zum Klimaaktionstag beendet. Etwa 30 Teilnehmer waren den Redebeiträgen von Umweltgewerkschaft, des Frauenverbandes Courage, der MLPD und anderen am offenen Mikrofon gefolgt. Vorbeikommende hörten kurz zu, nahmen ein Flugblatt mit und unterschrieben den Aufruf „Gib Antikommunismus keine Chance!“ und gegen die Zwangsverordnung der Landesregierung zur Lagerung von Abrissmüll aus AKW auf eine Hausmülldeponie.

 

In den lebendigen Redebeiträgen wurde die Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung hervorgehoben. Ein interessierter Drucker will sich für die Zusammenarbeit von Industriegewerkschaften und der Umweltgewerkschaft einsetzen. Zwei Frauen von Courage griffen an, wie die Regierung die Schulen zu Hotspots der Corona-Pandemie macht und forderten einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr.

 

Ein Vertreter der MLPD griff die GRÜNEN an und machte deutlich, dass kapitalistische Ökonomie und Erhalt unserer Umwelt nicht vereinbar sind, dass für das Überleben der Menschheit der Sozialismus notwendig ist. Die Krise des Antikommunismus ist erkennbar am faschistoiden Trump, der keine Zukunftsperspektive entwickeln kann und eine reaktionäre Massenbasis hauptsächlich über antikommunistische Angstmache mobilisiert. Die Kundgebung beendeten wir mit den Liedzeilen „Auf ihr Völker dieser Erde, einigt euch in diesem Sinn: Dass sie jetzt die eure werde und die große Nährerin."