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Umweltkampftag: In der Innenstadt ein Zeichen gesetzt

In München haben wir gestern in der Innenstadt ein Zeichen gesetzt zum Umweltkampftag unter Einhaltung des Corona-Gesundheitsschutzes. Die Rotfüchse begeisterten mit ihrem Umweltkämpferlied und ihren Forderungen.

Korrespondenz
Umweltkampftag: In der Innenstadt ein Zeichen gesetzt
(rf-foto)

So meinte eine Rotfüchsin: "Ich fordere 100% Recycling". Die Rotfüchse sammelten über 28 Euro Spenden und trugen so zur Finanzierung der Kundgebung bei, die von der Umweltgewerkschaft initiiert worden war. Die Redebeiträge der Umweltgewerkschaft, von einer Organisation gegen die Abholzung des Regenwalds, für die Solidarität mit Flüchtlingen gegen die reaktionäre Abschiebepolitik der Bundesregierung, vom Frauenverband Courage, von der MLPD und mehreren Einzelpersonen regten zur Diskussion an.

 

Die Umweltgewerkschaft sammelte Unterschriften für den kostenlosen öffentlichen Nahverkehr. Von der Situation bei BMW und MAN wurde berichtet: „MAN will 9500 Arbeitsplätze europaweit abbauen, ganze Werke in Steyr Österreich, Wittlich und Plauen schließen, auch 3000 Arbeitsplätze in München/Dachau sind betroffen. Was wird den Kollegen nicht alles erzählt, was der Grund sei für den Abbau: Corona sei schuld! Die Einführung der E-Mobilität sei schuld! Oder Umweltschutzauflagen der Regierung seien schuld! MAN gehört zum VW-Konzern und die haben klar gesagt, um was es geht: die operative Rendite von 3% ist ihnen zu wenig. Es geht ihnen um die maximalste Profitsteigerung! Ausgespielt werden sollen die Arbeiter- gegen die Umweltbewegung. Dabei sind heute viele Kollegen für den Ausstieg aus der fossilen Antriebstechnologie. Wir sagen Arbeitsplätze und Umweltschutz! Für eine Arbeitszeitverkürzung auf 30-Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich, damit der technische Fortschritt allen nutzt." ...