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Thüringen

Thüringen

Umweltkampftag in der kleinen Bergarbeiterstadt Vacha

Umweltbewegte aus Eisenach entschieden sich, zum Internationalen Umweltkampftag nach Vacha zu gehen um in dem Bergarbeiterstädtchen ein Zeichen für Arbeitsplätze und Umweltschutz zu setzen.

Korrespondenz
Umweltkampftag in der kleinen Bergarbeiterstadt Vacha
Kundgebung zum Umweltkampftag prangert Umweltzerstörung und Arbeitsplatzvernichtung durch Kali und Salz an (rf-foto)

So machte ein Bündnis aus Eisenacher Aufbruch, Rebell, MLPD, Umweltgewerkschaft, einem ÖDP-Mitglied und umweltbewegten Einzelpersonen eine Corona-gerechte Umweltschutzkundgebung. Es wurde aufgezeigt, wie der Konzern Kali & Salz (K&S), der in dem Gebiet eine Untertage-Kalimine und eine Giftmülldeponie betreibt, verbrannte Erde hinterlässt. Dass alle seine Handlungen nur dem Maximalprofit unterworfen sind und ihm die Menschen und die Umwelt und bestmögliche Ausbeutung der Lagerstätte dabei völlig egal sind.

 

So ist seit der "Wende" die Gegend sozusagen ausgeblutet worden, weil K&S immer wieder Arbeitsplätze abbaut. Der Konzern hat mit dem Einleiten der Abwässer in die Flüsse das Ökosystem Werra schon völlig durcheinander gebracht, so dass dort schon Tierarten aus der Ostsee heimisch geworden sind. Durch Verpressungen der Salzlauge in die Gesteinsschichten vergiftet er die Gemeindebrunnen. Die riesigen Abraumhalden gefährden die Gesundheit der Menschen und das Trinkwasser noch zusätzlich.

 

Auch wurden die neuen Pläne von K&S angegriffen, die bisher getrennten Abbaugebiete in Ost und West zu verbinden, um sich eine Möglichkeit zu schaffen, die Abfalllauge anderweitig zu verklappen. In verschiedenen Redebeiträgen wurde nachgewiesen, wie das alles besser ginge, auf Kosten der Profite, aber zum Nutzen der Menschen und zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen. Auch konnten wir nachweisen, dass, wenn die Schächte sachgemäß nicht mit Giftmüll, sondern mit dem Abraum verfüllt werden würden, noch 100 Jahre statt nur 40 Jahre Kali abgebaut werden könnte.

 

Durchaus kontrovers, aber auch mit Zuspruch, waren die Diskussionen. Die jahrelange Demagogie des Konzerns wie auch die Politik des imperialistischen Ökologismus der Grünen und des BUND haben ihre zersetzenden Spuren auf Teile der Bevölkerung hinterlassen.

 

Natürlich bekamen auch andere Konzerne wie VW ihre verdiente Klatsche. Es wurde Werbung für das Buch "Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?" und die Mitgliedschaft in der Umweltgewekschaft oder in den Umweltgruppen der MLPD gemacht, denn nur organisiert kann man erfolgreich Kämpfe führen. Und von Rednern der MLPD wurde angesprochen, dass sich nachhaltig nur was ändern kann, wenn der Sozialismus erkämpft wird.